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Kapitel 3: Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm
Datum: 05.05.2024, Kategorien: Sonstige, Autor: cowriter11
... sich aufnehmen...... oder so ähnlich. Aber egal, mein Schatz, hör' bitte trotzdem sofort damit auf, es ist ja auch nicht besonders gesund! Und ich bin mir sowieso sicher: Sobald Du eine nette Freundin hast, oder einen Freund, ist diese Sache auch sofort wieder vorbei! Und jetzt ab ins Bett mit Dir, Du hast einen schweren Tag hinter Dir." Ja, das habe ich wohl! "Gute Nacht Mutti, Du bist die Beste, ich hab' Dich lieb." "Ich Dich doch auch, Schatz!" Sie küßt und drückt mich noch mal herzlich. Dann hole ich mir noch ein Glas Wasser, Zähneputzen ist ja schon erledigt, und kuschle mich ins Bett. Ich will nichts weiter als schlafen ...... Wie muß es wohl damals auf diesem Plumpsklo gerochen haben ...... Ich glaube, das habe ich gut hingekriegt. Sie ist viel ruhiger, und morgen sieht die Welt auch schon wieder ganz anders aus. Und ja, auch mir hat es richtig gutgetan, wenigstens einen Teil meiner Altlasten los zu werden! Mit niemand anderem hätte ich jemals darüber sprechen wollen. Das ich Ihr nicht erzählt habe, wie es damals mit Knut weiterging, unserem lieben, schönen und beschränkten Stallknecht, ist auch ok. Es hätte Ihr nicht weitergeholfen. Und daß ich damals Ihren Kot nicht nur versendet habe, wollte ich Ihr gar nicht erzählen! In jeder guten Beziehung soll es doch auch noch ein paar kleine Geheimnisse geben. Für mich war es auch ein harter Tag, ich denke, ein wenig Entspannung habe ich schon verdient. Ein Gläschen vom guten Chardonnay bringe ich schon mal ...
... zum Bett, mein bester Freund wartet ja schon in der Schublade auf mich. Jetzt noch zum absperrbaren Schrank im Wirtschaftsraum. Mann, was hat mich die Kleine genervt: 'Mutti, jetzt sag' schon, was ist denn da drin?' Zuerst bin ich ausgewichen, 'Nix, was Dich angeht' oder 'Ich sag es Dir, wenn Du mal älter bist'. Aber Sie ließ natürlich nicht locker. Als es mir zu viel wurde, erklärte ich ihr, darin wären Sachen von Ihrem Vater. Immerhin hatte ich ja auch einige Jahre mit ihm gehabt, die gut waren. Der Rest ist Geschichte ...... Und ich versperre den Schrank, weil ich auf keinen Fall will, daß Sie jemals wieder an Ihren Vater erinnert wird. Nach allem, was geschehen war! Das hat Sie verstanden, seither ist Ruhe. Die linke Seite im Schrank, mit den Fußfetischfilmen, interessiert mich jetzt nicht, nur die rechte Seite, die, mit meinen Eigenproduktionen! Nach kurzer Zeit entscheide ich mich, wieder einmal, für meinen Bestseller. Ich muß schon sagen, die Filmerei vermisse ich schon irgendwie. Nachdem ich mich mal in die Materie eingearbeitet hatte, und die recht komplizierte Kamera verstand, die die Ehesau angeschafft hatte, freute ich mich schon immer auf den nächsten Dreh! Fernseher und Videorecorder sind an, ich lege die Kassette ein. Ich mache es mir im Bett gemütlich, die Fernbedienungen liegen neben mir. Ich trinke einen großen Schluck Wein, köstlich! 'Bobby' aus der Schublade liegt schon satt in meiner rechten Hand. Gleitmittel ist wohl überflüssig, denke ich..... ...