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Alles Nicht So Einfach
Datum: 11.05.2024, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byHotFifi
... um den Hals. „Ich war sooo blöd!", schluchzte sie. Sebastian hielt sie fest. „Was ist passiert?" Sie schüttelte den Kopf. „Nichts. So blöd war ich nun auch wieder nicht." Svenja schmiegte sich an Sebastians Brust und atmete tief ein. Er roch nach Sex. Plötzlich war Svenja unfassbar eifersüchtig. „Wohin soll ich dich jetzt bringen?" „Keine Ahnung, fahr einfach Kreise." „Das geht nicht, ich bin todmüde und muss in ein paar Stunden wieder raus. Ich habe heute eigentlich keinen Nachtdienst." Daraufhin weinte Svenja haltlos und sagte nichts mehr. Seb schwankte zwischen Mitleid und Ungeduld. Er fühlte sich zu Svenja hingezogen, aber sie waren keine Freunde und schon gar nicht war er ihr Therapeut. Kurz entschlossen angelte er nach ihrer Handtasche und nahm ihr Handy heraus. Svenja sprach so oft von einer Claudia, dass sie mit Sicherheit eine enge Freundin oder eine Schwester war. Mit etwas Glück war nur eine einzige Claudia eingespeichert. Tatsächlich. Er wählte die Nummer. Es war bereits nach drei Uhr früh. Eine verschlafene Stimme meldete sich nach dem zweiten Läuten. „Svini?? Ich hoffe für dich, dass es ein Notfall ist und du nicht einfach nur besoffen bist." „Hier ist Sebastian Quinn. Svenja sitzt hier bei mir im Taxi und scheint eine Art Nervenzusammenbruch oder so etwas zu haben. Sie kann mir nicht sagen, wo sie hin möchte und ich glaube nicht, dass ich sie alleine vor ihrer Wohnung absetzen sollte." Nun war die Stimme hellwach. „Bringen Sie sie ...
... bitte zu mir." Sie nannte ihm die Adresse und Sebastian fuhr endlich los. Am Ziel stand eine junge Frau am Straßenrand. Sie riss die Autotür auf und sah ihre Freundin streng an. „Soll ich dich ohrfeigen oder trösten?" Svenja, die inzwischen endlich aufgehört hatte zu weinen, bewegte sich nicht. „Sollen wir sie ins Krankenhaus bringen?" Sebastian sah Claudia ratlos an. „Nein, ich nehm' sie jetzt mal mit nach oben, dann sehen wir weiter. Vielen Dank, dass Sie sich gekümmert haben." Sie lächelte ihn offen an. Sebastian nickte nur und half ihr, Svenja aus dem Fond zu ziehen. Gemeinsam stellten sie sie am Straßenrand ab, wo sie gehorsam stehen blieb. Sie sprach immer noch kein Wort. Claudia musterte ihre Freundin kopfschüttelnd. Nach einer kurzen Verabschiedung stieg Sebastian ins Taxi und fuhr endlich nach Hause. ------- Mit vier oder fünf Espressi im Magen, Sebastian wusste es nicht mehr genau, machte er sich am Sonntag auf den Weg zum Fußballmatch seines Sohnes. Er war nicht sicher, ob auch Noah kommen würde, um seinen kleinen Bruder anzufeuern, aber er hoffte es. Dotty wartete wie besprochen beim Softeiswagen neben der Tribüne auf ihn. Zu Sebastians Freude war Noah dabei, auch wenn er dem Klischee des großen, pubertierenden Bruders offenbar um jeden Preis entsprechen wollte. Hochnäsig schaute er sich um und musterte die aufgeregten Eltern, die unter den Zuschauern leicht zu erkennen waren, mit unverhohlener Geringschätzung. Innerlich musste Seb lachen, denn ...