Paintball mit Sven
Datum: 21.06.2024,
Kategorien:
BDSM
Autor: roland9572
... uns Mädchen hat eine gekriegt. Die sind aus hartem Plastik und bedecken das ganze Gesicht, natürlich mit großen Fenstern für die Augen. Damit siehst du aus wie ein Alien, also ein bisschen albern. Sollen halt cool sein.
Die Masken müssen sein, damit nichts ins Auge geht. Sie haben uns eingeschärft, die auf keinen Fall abzusetzen. Es kann jederzeit sein, dass wer auf uns schießt.
Und dann wollten sie uns noch Marker geben.
Marker? Ich dachte, was wird das denn?
Aber so nennen die Paintballer ihre Knarren. Wir kriegten also jede noch so ein spaciges Gewehr, und sie haben uns kurz gezeigt, wie man damit schießt. Trotzdem habe ich mich gefragt, was wir damit sollen. Uns gegen die sechs erfahrenen Kämpfer verteidigen?
Wie denn?
Einer von denen hatte sogar so eine richtig schwere Wumme dabei, eine Paintball-MP. War total stolz, als er uns die gezeigt hat.
Nein, groß verteidigen würden wir uns nicht können. Unsere Chance bestand allein darin, wegzulaufen und uns zu verstecken. Und schließlich bot das Gelände ja so einiges an unübersichtlichen Stellen.
Ansonsten war so ziemlich alles erlaubt, haben sie gesagt. Nur nicht das Waldstück zu verlassen. Das würde auch nicht gehen, denn über den Zaun kommst du nirgends rüber.
Soweit die Spielregeln.
Als dann der Starttermin kam, schlug einer einen keinen Gong an. Der wollte es halt feierlich machen. Ab jetzt lief unsere Zeit.
Und wir drei Mädchen rannten los. Ohne Orientierung. Wir wussten nur, dass ein ...
... Kilometer Wald vor uns lag, der uns zur Verfügung stand.
Bloß weg von den Typen! Zehn Minuten Vorsprung wollten sie uns geben. Dann würde die Jagd beginnen.
Mir fiel gleich auf, dass dies ein ungewöhnlicher Wald war. Normalerweise hast du überall diese drei Meter breiten Forststraßen, auf denen die Waldarbeiter mit ihren Zwanzigtonnern herumfahren können. Hier gab es noch nicht einmal Wanderwege. Wir liefen einfach irgendwo über den blätterbedeckten Boden. Zum Glück gab es an den meisten Stellen kein Unterholz, so dass wir ganz gut vorankamen.
Also wir rannten wirklich. Lea ist im Laufen ja spitze. Sie ist irre sportlich und trainiert auf Marathon. Nun, so weit würden wir hier nicht kommen, aber es konnte nicht schaden, schnell zu sein.
Ich kam da noch ganz gut mit. Aber obwohl Iris aussieht wie ein Model, ist sie weniger fit als wir. Ok, egal. Wir liefen dann eben etwas langsamer. Und es konnte ja auch keine richtig weite Strecke werden. Wir mussten nur ein geeignetes Versteck finden, aber das möglichst bald.
Auf einer kleinen Lichtung, die fast überall von Gestrüpp umgeben war, blieben wir stehen. Iris keuchte bedenklich. Jetzt noch irgendwie weiterzurennen machte kaum Sinn, da konnten wir genauso gut hier bleiben.
Klar war es möglich, dass die Typen uns hier finden würden. Aber das konnten sie anderswo auch.
Dass sie dann aber so schnell da waren, das hätte ich nicht gedacht. Konnten die unsere Fährten lesen? Keine Viertelstunde war rum, da hörten wir von ...