1. Pornosucht


    Datum: 23.06.2024, Kategorien: BDSM Autor: byMacHeath3Groschen

    ... sein können? - erhob sich, tätschelte sein Gesicht und ermunterte ihn fröhlich: "Los, Schlafmütze, Zeit aufzustehen." Verdammt, es war schon spät. Er musste sich beeilen, um nicht zu spät ins Büro zu kommen. "Du musst nicht ins Büro", erklang die dunkle Altstimme, "du kannst Home-Office machen. Und das erledige ich schon. Für dich habe ich andere Aufgaben."
    
    Was das für andere Aufgaben sein sollten, stellte sich bald heraus. Doch zuerst erklärte sie ihm etwas: "Wir müssen was für deine Fitness tun. Das heißt vor allem, dass DU etwas tun wirst. Der Bauch muss weg. Er gefällt mir nicht." Schorsch hatte nicht die geringste Lust etwas dafür zu tun. Sport und Diät war ihm beides zuwider. Und wie wollte dies elektronische Wesen ihn dazu bringen?
    
    Die Antwort erhielt er sofort. "Fahrstühle und Autos werden genau dann streiken, wenn ich es will. Du gehst zu Fuß, steigst Treppen oder fährst Fahrrad. Nach und nach werde ich dir ein Fitnessprogramm verpassen. Deine Ernährung wird auch umgestellt. Solltest du glauben, etwas verweigern zu können, wird dir das schlecht bekommen, glaub's mir."
    
    Doch jetzt wollte sie erst mal ihre Füße von ihm verwöhnt bekommen. Wie bitte? Er hatte die KI angewiesen, eine Pornodarstellerin zu seinem Vergnügen zu erschaffen. Und jetzt stieg dieses elektronische Erzeugnis aus dem Computer, wollte ihm Vorschriften machen und sich bedienen lassen? Nee, kommt nicht in die Tüte, dachte er sich.
    
    Er hatte wohl vergessen, welch außergewöhnlichen ...
    ... Körperkräfte diese Gestalt besaß. Im Nu lag er auf den Knien und hatte einen Fuß tief im Mund. So tief, dass er einen Würgereiz verspürte. Als er versuchte, den Fuß mit beiden Händen aus seinem Mund zu ziehen, schlug sie ihm diese einfach weg, packte seinen Kopf und hielt ihn mit eisernem Griff fest. Währenddessen rührte ihr Fuß in seinem Mund herum. Nach einer Zeit, die ihm endlos erschien, zog sie den Fuß zurück. "Du solltest es jetzt kapiert haben."
    
    Sie verlangte nach einer Fußmassage. Genau zeigte und erklärte sie ihm, wie er am Fußgewölbe, an den Fersen, den Zehen und den Schwimmhäuten vorgehen sollte. Sie leitete ihn an und korrigierte, bis sie einigermaßen zufrieden war. "Wenn du es mal richtig gut machst, kann ich dadurch zum Orgasmus kommen", stachelte sie ihn an. Sie versprach, das so lange mit ihm zu üben, bis er die entsprechende Fertigkeit erlangt haben würde.
    
    Danach schickte sie ihn zum Einkaufen. Als er die Liste sah, wagte er einzuwenden: "Aber ich habe doch gar kein Haustier." Sie grinste breit: "Aber ich. Du hast das nur noch nicht mitgekriegt." Die Bedeutung dieser Bemerkung ging ihm erst später auf. "Jetzt aber los!", scheuchte sie ihn, "und vergiss nicht: Alles zu Fuß!"
    
    Er kam mit Tüten bepackt wieder an der Haustür an. Jetzt alles in den fünften Stock hoch schleppen? Das konnte es doch nicht sein. Als er den Knopf drückte, um den Aufzug zu holen, passierte gar nichts. Er probierte es einige Male, um sich dann resigniert auf den Weg zu machen. Er war wohl ...
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