Hinter Klostermauern 03
Datum: 29.12.2018,
Kategorien:
Nicht festgelegt,
Autor: byBrillenschlumpf
... aufstöhnen ließ. Fahre fort meine Tochter und kümmere dich nicht darum." „Ja. Also da ist die zum Beispiel die Inge und die Carmen, sie wurden von Boni in den Kerker geschleppt und dem Kerkermeister übergeben. (Meine Leser wissen was es damit auf sich hat.) Sie wurden sehr hart bestraft. Der junge Kerkermeister hat sie richtig ordentlich verhauen und dann hat er sie auch noch gefickt." „Was hat er?" „Na er hat die Mädels ausgepeitscht, mit einer richtig fiesen Peitsche, dass es recht schön wehgetan hat und die beiden sind drauf gekommen, dass sie die Schmerzen mochten." „Oh mein Gott!" sagte der Bischof. „Ja eben Eminenz ich schäme mich ja auch so, eine so geile Geschichte darf man nicht erzählen. Das ist doch Sünde nicht?" „Ja meine Tochter, aber indem du es beichtest, ist es nur noch halb so schlimm! Und wie hat er sie gefickt?" „Der Carmen hat er ein Bein hoch gehoben. Und sie im Stehen genommen. Sie war dabei mit den Händen an der Decke angebunden. Und die Inge hat er in den Hintern gevögelt nachdem er ihr den Arsch verhauen hatte." „Oh mein Gott!" ächzte der Bischof, den Esthers Erzählung sehr erregte.
Er hatte seine Hand unter die Kutte geschoben und rieb seinen Bischofsstab, das brachte zwar nicht wirklich Erleichterung, aber es stand mit den Worten in Einklang und fühlte sich richtig an. Er würde sich später dafür geißeln, überlegte er, ja später vielleicht. Aber hatten sie denn nicht zu recht die Peitsche bekommen? Hatten sie sich denn nicht der Unzucht schuldig ...
... gemacht? Und ja natürlich hatten sie das und genau das musste doch bestraft werden?!
Esther erzählte dann auch noch die andere Geschichte, die sie kannte und dem Bischof wurde dabei immer heißer, obwohl das erst die sündigen Worte waren. Sollte er abbrechen und Esther mit einer strengen Buße wegschicken? Besser wäre es allemal gewesen, aber Gabriel wollte diese unschuldige Seele reinwaschen, sich dabei nicht ein gestehend, dass die Geschichten vom Kerker und ganz besonders die Schilderungen der Züchtigung ihn mächtig erregten.
Gisbert hatte auf dem Beichtstuhl gehockt und alles gehört. Sein Kerker war ja doch nicht nur nutzloser Kartoffelkeller dache er und diese Erkenntnis freute ihn. Und dann fuhr er unversehens in den Bischof. Was ja vielleicht dessen Handlungen einigermaßen erklären aber keineswegs entschuldigen kann. Gabriel war es nicht klar, dass er ab diesem Zeitpunkt zwar nicht vom Bösen aber doch von einem recht fiesen Geist besessen war.
Esther hatte zu Ende erzählt. Der Worte dachte sie waren es genug. Sie wusste auch nicht die sonderbaren Ächzer und das Stöhnen des Bischofs zu deuten. Allerdings wollte sie dann doch ganz sicher gehen, dass der Gute Bischof sich als Mann darstellen würde. Deshalb bekannte sie nun und dieser Teil war auch für sie höchst angenehm, dass sie immer wieder mal versucht hatte es sich selber zu besorgen. Sie wollte dann doch nicht unbedingt vom Ficken sprechen, obwohl ihr das, das spürte sie, auch Spaß gemacht hätte. Allerdings ...