1. Laka Camachio


    Datum: 21.01.2021, Kategorien: Insel der Scham, Autor: Anonym

    ... nach meinem 9.Geburtstag, also kurz nach meiner ersten Periode. Warum ist dir denn peinlich, dass mehrere Leute um dich rumstehen, wenn du deiner sexuellen Lust freien Lauf lässt?
    
    Meine Eltern haben mich schon paarmal beim Masturbieren erwischt. Na und wo ist das Problem?? Ist doch was ganz Natürliches. Ich habe ja nur den Abspann erlebt, aber da kam es mir so vor, als ob du irgendwie keinen Spaß daran hattest. Aber das kriegen wir beide noch hin.!! Ich helfe dir dabei.“
    
    Jetzt war ich total perplex . So offen kann ein Mensch doch gar nicht sein!! Ich kam mir vor, als ob ich aus vollem Lauf vor die Wand gerannt wäre. Kopfschüttelnd nahm ich meine Koffer vom Band. Nachdem wir alle Koffer bei der Gepäckannahme abgeholt hatten, fragte Antonia ganz keck: “Wie viele Koffer gehören denn dir davon?“
    
    „ Na die zwei. Und wo sind deine ?“
    
    „Na ich habe eigentlich auch die eine Tasche und den Koffer, aber jetzt, wo ich weiß, dass es eine Nudisteninsel ist, nehme ich doch nur die Tasche, wo ein Großteil meiner Handtücher, Laptop, Schulsachen, Hygieneartikel und so paar Schuhe drin sind. Den hier können meine Eltern auf dem Dachboden verstauen. Dann ist ja wenigstens ein Teil des neuen Hauses in meinem Beschlag. Schau mal, deine Mutter überlegt wirklich ernsthaft, ob sie sich was ...
    ... anzieht.“
    
    Ich drehte mich um und schaute zu meiner Mutter, die mit hochrotem Kopf dastand und mit Antonias Eltern gestikulierte. Zu meiner Verwunderung stand sie vollkommen nackt in der Menschenmasse und schien sich zu amüsieren. Auch die Väter schienen sich noch zu unterhalten.
    
    „Komm, ich glaube, wir müssen uns langsam von ihnen verabschieden. Das Internat liegt meines Wissens etwas abseits von Laka Camachio. Ich habe eben was auf der Anzeigetafel gesehen. Dass da ein Bus hinfährt!“
    
    Wir gingen zu unseren Eltern, verabschiedeten uns von ihnen und gelobten, in den folgenden 8 Wochen anzurufen. Stutzig machte mich, dass Antonia die restlichen textilen Überreste des Hinfluges nicht ihren Eltern übergab, sondern sie in die Reisetasche steckte.
    
    Wir gingen Richtung Bushaltestelle, wo etwa 20 Leute, die offenbar aus aller Welt stammten, zu warten schienen. Aber Antonia war dann wohl die einzige splitternackte Frau an dieser Haltestelle.
    
    „Es ist herrlich, draußen bei diesen gefühlten 35 Grad splitternackt rumzulaufen. Es ist wirklich befreiend!“ juchzte sie und strahlte den Rest der Gruppe an.
    
    Fortsetzung folgt.
    
    Anmerkung: Ich freue mich über jede positive oder auch negative. Kritik in dem Geschichten Forum! Hier könnt ihr auch Anmerkungen oder Fragen zu der Geschichte los lassen. 
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