-
Die Botschaftsangestellte
Datum: 23.01.2021, Kategorien: Nicht festgelegt, Autor: bydevotanalgeileLehrerin
... Offizier erhob sich und musterte mich von oben bis unten. In seinem Gesicht war keine Regung zu erkennen. Er kam sofort zur Sache. "Ich bin Oberst Molotow vom Geheimdienst. Ich habe Ihre Unterlagen studiert und dazu noch einige Fragen. Ich hoffe, Sie werden gut mit uns zusammenarbeiten. Andernfalls müssten wir unseren Fragen ein wenig Nachdruck verleihen." Bei diesen Worten fing die Beamtin breit an zu Grinsen. An der Wand auf die ich sehen konnte hing ein die ganze Wand bedeckender Vorhang. "Willst du wissen warum wir dich ermittelt haben du miese Spionin? Du hast dir doch diese Nacht dein hübsches Köpfchen zermartet wie das passieren konnte." fuhr mich Molotow an. Ich zuckte zusammen, als wäre ich in der Nacht bei meinen Gedanken ertappt worden. Ich sah ihn verschüchtert an und nickte leicht. Mies grinsend zog die Beamtin an einer Schnur durch die der Vorhang aufgezogen wurde. Mir verschlug es die Sprache, dann schrie ich gellend auf und wäre fast zusammen gebrochen, doch da ich mich dabei fast selber erwürgte bemühte ich mich auf den Beinen zu bleiben. Mit starr aufgerissen Augen sah ich im Nebenraum meine Mitarbeiterin Ludmilla, eine 25jährige einheimische Schönheit nackt hängen, durch sie hatte ich sehr viele Informationen überhaupt erst bekommen. Doch sie war nicht nur von den Brüsten bis zu den Schenkeln verstriemt, auch ihre Augen waren zugeschwollen. Ich weinte bitterlich, besonders auch weil der eine oder andere unserer Botschaftsangestellten vermutet hatte, ...
... als sie vor vier Tagen verschwunden war, dass sie eine Verräterin wäre. Molotow drückte mir seine Gerte unters Kinn und sah mir zynisch in die verweinten Augen. "Na, weisst du warum wir dich hier haben?" Und ich nickte fassungslos. "Weißt du dass sie sehr tapfer war, und lange Zeit bei der Folter geschwiegen hat? Bis sie es dann doch ausgeplappert hat. Doch da wussten wir es schon längst von ihr, hatten wir ihr doch schon vorher ein Wahrheitsserum injiziert und dadurch hatte sie schon gesungen wie ein Vögelchen, doch das ahnte sie ja nicht, und wir hatten dadurch noch viel Spaß mit der kleinen Nutte." Mich überzog ein grausiger Schauer, Gänsehaut bildete sich auf meiner Haut. Hilflos war ich diesen Menschen ausgeliefert. Die Beamtin zog den Vorhang wieder zu. Er begann sofort mit seinem Verhör. „Haben Sie eine Kopie Ihrer Unterlagen, bzw., wer weiß noch davon?". Meine einstudierten Antworten und tief verinnerlichter Mechanismus zur Beantwortung bei Verhören funktionierte trotz des Schocks noch immer. „Niemand, absolut niemand weiß davon. Ich bin mit meiner Arbeit noch nicht ganz fertig, daher habe ich noch keinen eingeweiht. Eine Kopie habe ich auch nicht.", kam es wie aus der Pistole geschossen aus meinem Mund. Ich wusste, dass sich in meiner Wohnung eine weitere Kopie der Unterlagen auf meinem Notebook befand, hoffte jedoch, dass ich mit dieser Lüge durchkomme. Schließlich wäre die Arbeit von Monaten umsonst gewesen und diesem Abschaum würde nie das Handwerk gelegt ...