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Thao 22
Datum: 18.02.2021, Kategorien: BDSM Autor: bySena78
... und deine Tussenleibgarde mich dafür zur Rechenschaft zieht." Er warf noch einen Blick auf Karl, um sicherzugehen, dass dieser wieder in seinem Bett zu liegen kam. „Wenn du Lena treffen willst ..., ich weiß vielleicht jemanden, der ne Ahnung haben könnte. Frag mich, wenn ich Amelies Telefonnummer habe!" Karl warf dem Jungen im Nachbarbett einen hasserfüllten Blick zu. Ihm war alles egal, er wusste genau, an wen er sich zu wenden hatte. 16. Amelies Wille „Hey, Süßer! Sind wieder da!" Thao kam zum Bett und setzte sich zu ihrem Freund. Karl hatte wenigstens ein bisschen schlafen können. „Du bist total verschwitzt? Soll ich jemanden rufen?" Der Junge schüttelte den Kopf. Amelie und Xena hielten sich im Hintergrund und beobachteten die beiden schweigend. „Ich habe dir ein paar Riegel mit Nüssen mitgebracht. Falls du später Bock drauf hast." Karl sah an Thao vorbei zu Xena und Amelie hoch, die an seinem Fußende standen. „Xena! Der Wichser hier weiß, wo Lena ist, will es aber nicht sagen." Patrick ahnte nichts. Er hatte seine Kopfhörer auf und sich so von der Außenwelt abgeschottet. „Warum willst du wissen, wo sie ist? Ich kapiere das nicht." Karl warf seiner Freundin einen mürrischen Blick zu. „Ich will wissen, warum Simon sich umgebracht hat. Kein Ratespiel mehr. Lena soll mir einfach sagen, was zwischen ihnen passiert war." Das Punkermädchen musterte ihn nachdenklich. „Und wenn dir nicht gefällt, was sie dir sagt? Was dann ...
... Karl? Willst du ihr Vorwürfe machen? Scheiße! Vielleicht haben wir ja Glück und sie bringt sich dann auch um." Im Nachhinein war sie selbst erschrocken über ihre Worte. Karl aber starrte sie an und war sprachlos. „Sorry. Das war jetzt Scheiße. Tut mir leid." Karl zögerte, wollte es ihr eigentlich nicht so leicht machen. „Ich will einfach wissen, wie es ihr geht, Thao! Es müssen nicht zwei Leben kaputtgehen." Xena hatte sich indessen Patricks Bett genähert. „Schau mal kurz raus, ob jemand kommt, Amelie." Die Angesprochene schüttelte ihren Kopf. „Nein! Bei so einer Scheiße helfe ich nicht. Lasst ihn in Ruhe! Ich mach das." Thao war sprachlos. Nicht nur, dass Xena vor dem Mädchen kuschte, nein, sie hielt es durchaus für möglich, dass Amelie erreichte, was sie sich vorgenommen hatte. „Hey, Patrick!" Amelie setzte sich zu dem Prügelknaben ans Bett. Der spürte den Ruck auf seiner Matratze und öffnete die Augen. „Na, Süße! Hast mir den Kaffee mitgebracht?" Das hübsche Mädchen zuckte zusammen. Entgegen ihrer Art hatte sie es vergessen. Zu angeregt war die Unterhaltung mit Xena und Thao in der Cafeteria gewesen. „Scheiße! Ich hole dir gleich einen, okay? Karl hat erzählt, du weißt, wo die Lena sein könnte?" Patrick schüttelte seinen Kopf und warf einen Blick zu dem Jungen und dessen Freundin hinüber. „Ich habe gesagt, dass ich vielleicht jemanden kenne, der es wissen könnte. Mehr nicht." Amelie sah ihn erwartungsvoll an, doch Patrick ...