1. Thao 22


    Datum: 18.02.2021, Kategorien: BDSM Autor: bySena78

    ... grinste nur und schob demonstrativ seine Hände unter seinen Kopf.
    
    „Bei uns muss man schon was für Infos springen lassen. Wie wäre es mit einem Date, Amelie? Du und ich? Ein Eis vielleicht, bevor wir in die Kiste gehen?"
    
    Xena reichte es jetzt. Sie hatte dem Spiel zugesehen, doch jetzt zerrte sie das Mädchen aus dem Weg und mit trockenem Ton krachte ihre Faust in das Gesicht des Jungen.
    
    „Gib mir die Taschentücher dort, Thao!"
    
    Amelie hatte, bleich geworden, zugesehen. Sie war wie gelähmt, starrte auf den Jungen hinunter, aus dessen Nasenlöchern das Blut zu fließen begann.
    
    Xena aber drückte jetzt ihr Schienbein auf Patricks Oberschenkel und holte noch einmal mit der Faust aus, um ihm in die kurzen Rippen zu schlagen. Patrick brüllte auf, doch die Domina presste schon ihren Handschuh auf seinen Mund.
    
    „Was denkst du? Schaffe ich die Rippe mit einem Schlag?"
    
    Sie warf einen fragenden Blick auf Thao, die diese grausame Szene fasziniert verfolgt hatte.
    
    „Du hast doch Übung. Ich vertraue da ganz auf dich."
    
    Amelie fing zu weinen an, während Karl vergebens zu intervenieren versuchte. „Lass ihn in Ruhe, Xena! Jetzt!"
    
    Doch die große Blonde schüttelte ihren Kopf.
    
    „Das ist ein Arschloch, Amelie! Der kennt sich damit aus. Was denkst du, wie oft er anderen schon so mitgespielt hat? Wird Zeit, dass ihm jemand mal zeigt, wie das ist."
    
    Das Mädchen stand neben Patricks Bett, war außer sich und maßlos enttäuscht über die Gewaltbereitschaft ihrer Freundinnen und ...
    ... die Dummheit dieses Jungen. Patrick aber war still geworden und starrte das Mädchen an, das seinetwegen weinte.
    
    Xena bemerkte die Veränderung und nahm ihren Handschuh von seinem Mund. Er war über und über mit Patricks Blut beschmutzt.
    
    „Hey, Amelie! Mann, jetzt hör schon auf zu heulen.", bat Patrick das um Fassung ringende Mädchen.
    
    Amelie sah ihn enttäuscht an, versuchte sich aber, zu fangen.
    
    „Ihr könnt so scheiße sein! Wirklich. Das ist so zum Kotzen."
    
    Patrick und Xena warfen sich vielsagende Blicke zu. Sie wussten beide, dass dies an ihre Adresse gerichtet war. Aber auch Thao fühlte sich angesprochen und mied Amelies Blick, der nun auch auf ihr lag.
    
    „Hey! Jetzt beruhig dich!"
    
    Patrick nahm jetzt selbst eines der Taschentücher, die Xena ihm in einer Packung reichte, und hielt sich dieses an seine Nase.
    
    „Ich sag´s dir ja."
    
    Amelie nickte dem jungen Mann zu.
    
    „Es gibt bei uns im Hafen eine Kneipe, Würfelbecher heißt die. Deren Wirtin hat Lena immer mal wieder auf die Beine geholfen, wenn es ihr dreckig ging. Fragt sie nach ihr."
    
    Patrick schien etwas eingefallen zu sein.
    
    „Sagt aber auf keinen Fall, dass Ihr von mir kommt. Ich habe mal versucht, bei ihr einzubrechen."
    
    Xena sah den Jungen nachdenklich an, reichte ihm noch ein Taschentuch und wandte sich dann an Amelie.
    
    „Jetzt hat er sich seinen Kaffee verdient, oder?"
    
    Das Mädchen nickte und verließ eilig das Zimmer. Patrick wurde unwohl. Xena hielt ihre blauen Augen auf ihn gerichtet, sie ...
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