-
Thao 22
Datum: 18.02.2021, Kategorien: BDSM Autor: bySena78
... rannte den Flur entlang zum Telefon. „Kommen Sie bitte! Mein Freund ist gestürzt. Er blutet." Karl hörte ihre Stimme. Sie schrie regelrecht ins Telefon. Er holte tief Luft. Ihm war übel und schwindlig zugleich. „Hörst du mich?" Karl schloss kurz die Augen und öffnete sie dann wieder. Schemenhaft sah er den Kopf seiner Freundin über sich. Seine Brille! Wo war sie? „Es kommt gleich Hilfe." Thao hatte Angst davor, Karls Kopf anzuheben. Trotzdem brachte sie ihn irgendwie in eine Position, die sie für eine stabile Seitenlage hielt. Er atmete. Jetzt konnte sie auch die Stelle an seinem Kopf erkennen, aus der das Blut heraus sickerte. Sie stand auf, beinahe wäre sie ein zweites Mal hingeschlagen. Der Apothekerschrank! Sie wusste, wo sie Verbandszeug finden konnte. Wenigstens eine Kompresse wollte sie ihm auf die Stelle drücken. „Halt durch! Bitte!" Thao wischte sich mit der einen Hand die Tränen aus den Augen und drückte mit der anderen die Kompresse auf die blutende Wunde. Es war doch so absurd. Es durfte ihm einfach nichts passieren. Nur wenige Augenblicke später hörte sie schon das Martinshorn des Krankenwagens. Sie stand auf und hastete an die Haustür, um den Rettungsdienst zu öffnen. Erstaunte Männeraugen starrten sie an, dann folgten die Männer dem Mädchen durch den Flur hindurch ins Bad. Auch die Sanitäter hatten Probleme auf dem glitschigen Boden, nur mit Mühe konnten sie ihre Balance halten. „Er ist stabil. Warten wir auf den Notarzt? Oder ...
... fahren wir gleich?" „Nein! Ich denke, wir können es riskieren. Scheint eine Gehirnerschütterung zu sein." „Hallo! Verstehen Sie mich?" Thao sah, wie einer der Sanitäter sich über Karls Kopf beugte. „Wir bringen Sie jetzt ins Krankenhaus. Ist halb so wild. Wir kriegen Sie schon wieder hin!" Das Mädchen weinte ungehemmt. Sie sah all das Blut, die Trage, auf die ihr Freund vorsichtig gebettet wurde, die routinierten Handgriffe der Männer. Sie trugen Karl an ihr vorbei, kurz traf sich ihr Blick mit dem seinen. „Wird er wieder gesund?" Einer der Sanitäter nickte. „Wir bringen ihn ins Zentral. Kannst nachkommen, wenn du dir was angezogen hast." Thao sah an sich hinunter. Sie war splitternackt, doch das war ihr vollkommen egal. 12. Im Krankenhaus „Oh brummt mir der Schädel." Thao stand von ihrem Stuhl auf und setzte sich zu ihm an den Bettrand. „Du musst vorsichtig sein! Hast eine Gehirnerschütterung." Karl griff nach ihrer Hand und drückte sie. „Du bist müde, oder?" Sie schüttelte den Kopf, ihre Augenringe und blasse Haut sprachen aber Bände. „Reichst du mir das Glas?" Er nahm einen Schluck. „Ich möchte wissen, wie viele Menschen beim Ficken ne Gehirnerschütterung bekommen." Seine Freundin lächelte. „Auf jeden Fall weniger, als diejenigen, die aus ihren Badewannen gestiegen sind." Karl war erleichtert. „Da hast du recht. So gesehen war es also ein ganz normaler Unfall. Wie lange muss ich hier bleiben?" „Wenn ...