1. Thao 22


    Datum: 18.02.2021, Kategorien: BDSM Autor: bySena78

    ... alles so bleibt, wie es ist, kannst du morgen entlassen werden. Die Schwestern finden dich so süß, die wollen dich halt eine Nacht hier behalten."
    
    Karl lachte.
    
    „Du bist ja doof!"
    
    Er fasste sich an seinen Kopf.
    
    „Der schaut doch sicher scheiße aus der Verband, oder?"
    
    Thao verzog ihren Mund und sah demonstrativ zur Decke hoch.
    
    „Ich finde er hat was."
    
    Geklapper war vor dem Zimmer zu hören. Die Tür flog auf und eine junge Schwester eilte ins Zimmer.
    
    „Und? Geht's Ihnen besser?"
    
    Karl musterte die junge Frau. Sie hatte blonde Haare, muntere grüne Augen und breite Lippen. Sie war etwas mollig, aber durchaus attraktiv.
    
    „Ja, ich denke schon. Danke!"
    
    Die junge Pflegerin grinste breit, zwinkerte ihm zu und stellte ihm eine Plastikdose mit Tabletten hin.
    
    „Falls Sie Schmerzen haben, können Sie eine nehmen. Aber bitte nie mehr als eine in vier Stunden!"
    
    „Der wird wieder schnell in Ordnung kommen, Thao. Mach dir keine Sorgen!"
    
    Die Punkerin nickte.
    
    „Danke, Heike. Da bekommt Safersex ne ganz neue Bedeutung, oder?"
    
    Die Pflegerin lachte laut auf, während Karl einen roten Kopf bekam.
    
    „Du doofe Kuh!"
    
    Thao grinste und lehnte sich zurück.
    
    „Aber der Arzt hat vorhin gefragt! Warum hätte ich lügen sollen? Ist doch ganz normal, dass wir miteinander Sex haben."
    
    Karl sah sie missmutig an.
    
    „Dass es dir immer so eine Freude ist, mich zu ärgern."
    
    Sie zwinkerte ihm zu, beugte sich über ihn und gab ihm einen Kuss. Sie war müde, kaputt und ...
    ... dennoch da. Er sah in ihre braunen Augen, strich mit seinen Fingern über ihre Lippen und küsste sie erneut.
    
    „Ich hab so eine Scheißangst um dich gehabt, Karl."
    
    Ihr Gesicht wurde ernst und nachdenklich.
    
    „Schöne Grüße von meiner Mutter! Sie kommt dich morgen besuchen, wenn du dann noch da bist. Amelie und Xena kommen heute schon."
    
    „Braucht man nicht Ruhe, wenn man ein Schädel-Hirn-Trauma hat?
    
    Thao sah ihn mitleidig an.
    
    „Du hast recht. Soll ich Ihnen absagen?"
    
    Karl hob kurz die Hand.
    
    „Versprich mir einfach, keine Gaudi zu machen!" Thao lächelte.
    
    „Alles klar. Hey, du kennst mich doch! Bist doch mein Pupsy."
    
    Karl konnte nicht anders, er musste wieder lachen. In diesem Moment stimmte wieder alles zwischen ihnen. Sie war da, wenn er sie brauchte, was durfte er mehr verlangen?
    
    „Hast du meine Eltern angerufen?"
    
    „Ja! Sie haben sich große Sorgen gemacht. Aber als du außer Gefahr warst, habe ich ihnen Entwarnung gegeben."
    
    Ihr fiel die Toilette ein.
    
    „Süßer, ich fahr jetzt für ein paar Stunden nach Hause. Ich komme dann wieder mit den anderen zusammen am Nachmittag, ja? Dein Handy liegt hier auf der Ablage, wenn du was brauchst, rufst mich an, damit deine Aushilfsmami dir das dann mitbringen kann, okay!?!"
    
    Karl grinste. Noch einen Kuss zum Abschied, dann ging Thao aus dem Krankenzimmer. Sie wollte jetzt einfach nur ein paar Stunden schlafen.
    
    13. Unwillkommener Zimmergenosse
    
    „Hey! Ich bin Patrick. Wie heißt du?"
    
    Karl schreckte auf. Er hatte ...
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