-
Der Pornograf XI - 08
Datum: 31.03.2021, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: byrokoerber
... erkannte, wirklich schöne und nicht zu große Wonnekugeln. Nur eine Muschi war stark getrimmt, der Rest war zwar nicht überwaldet , aber doch gut behaart. Das war wie vor Jahren in asiatischen Ländern ebenso. Wieder einmal tauchte der kleine Lieferwagen auf. Die Mädchen wurden unruhig. Ich schaute auf meine Uhr, wir hatten gerade die zweite 90-Minuten-Pause. Es war Nobbi mit einer Frau. In Windeseile wurden ein paar weiße Gartentische aus dem Wagen geholt. Zwei Models griffen ebenfalls zu. Dann kamen schon weiße Behältnisse aus Schaumstoff auf den Tisch, wie sie in manchen Fast-Food-Palästen üblich sind. „Gedränge hier fassen", rief die Frau und wedelte mit einer Limoflasche. Offensichtlich war Mittagspause. „Sie werden oben bedient", offerierte mir Nobbi. „Wenn genug da ist, bleiben wir lieber hier", murrte Lis. Gerne war ich damit einverstanden. Vor allem war ich gespannt, was es hier an Businesslunch gibt. Es war gar nicht so schlecht, wenn auch etwas überraschend. Es war ein appetitlicher Fischburger mit einem Salat aus Gurken und Tomaten dabei. Daneben lag noch frisches Obst in Klarsichtfolie eingepackt. Das Besteck war aus Plastik. Die Mädchen fielen vergnügt schwatzend darüber her. Lis beschaffte mir einen großen Pappbecher mit Weinschorle. Die Mittagsruhe fiel aus. Das war allerdings meine Schuld. Der sehr angenehme Vormittag hatte meine Arbeitslust erweckt. Ich suchte nach Egon. Das musste sein und er erwartete es nicht anders; ich ...
... kontrollierte seine Morgenarbeit. Ich war keineswegs mehr überrascht, vor allem natürlich auch, da Lis beim Lunch keine dummen Bemerkungen machte. Gut 90 % seiner Bilder waren bestens gelungen. Wohl 40 % waren sogar hervorragend. Wir hatten den hervorragend geeigneten zukünftigen fotografischen Leiter des Fotopark-Ost gefunden. Ich kam umgehend dem Wunsch von Lis nach und fragte ihn, ob Britta und er, gleich mit uns nach Italien mitfliegen könnten. „Ja schon", kam seine überraschte Antwort. „Aber ..." „Nebenprobleme besprechen wir heute Abend", würgte ich mögliche kleinliche Einsprüche ab. „Gibt es dort ene Wäscherei?", war Brittas einzige Frage. „Nicht nur das", erklärte Lis lächelnd. „Dort kannst du dich kostenlos auch neu einkleiden." Damit war für Britta das Thema Flugreise nach Italien gegessen. *** Der Nachmittag brachte noch weitere drei 90-Minuten-Aktionen. Jetzt in den Scheunen, denn die Sonne schien heiß vom blauen Himmel. Die Scheunen glichen sehr unseren Hallen in Italien. Oberirdisch halt, aber eigentlich genau so primitiv. Aber auch hier gab es anscheinend bereits ein Dekoteam. Da wurde aber wohl auch in den Motiven der Magazine nach Themen gesucht. Eine Halle war ganz einem Fitnesscenter nachempfunden, wo ich vor Jahren einmal sehr freche Bilder machte. Einige Models kannten dieses Magazin wohl auch. Sie agierten kaum braver. Ich sollte erst am Abend erfahren, die Fitnessanlage war eine Dauereinrichtung. Eine Halle war offensichtlich der Pferdestall. ...