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Geliebter Dämon 01: Der fremde Mann
Datum: 17.06.2021, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: byPhiroEpsilon
... auf meinem Kitzler zu liegen. "Ja", sagte Lutz. "Tiefer und fester. Stoß in dich hinein. Härter, härter." Es fühlte sich nicht an, als würde er mir Anweisungen geben. Nein, es schien, als würde er nur meine eigenen Gedanken laut aussprechen. Ich stöhnte auf; fühlte den Orgasmus kommen. Zu schnell. Ich wollte, dass es dauerte, wollte das Gefühl so lange festhalten wie möglich. "Stopp", sagte er. "Nicht bewegen. Fühl die Vibrationen des Motors, der Straße." Ich erstarrte, aber meine Muschi pulsierte. Mehr und mehr, stärker und stärker. Ich hielt den Atem an ... Und dann schrie ich meinen Höhepunkt in die Welt hinaus. * Als ich wieder zu mir kam, hatten wir angehalten. Ich zog meine Finger aus mir heraus, suchte nach etwas, um sie abzuwischen. Doch Lutz kam mir zuvor, schnappte sich meine Hand und steckte sich meine Finger in den Mund. "Mhmhm", machte er, als würde er einen guten Wein probieren. "Das ist das Süßeste, das ich je gekostet habe." Ich runzelte die Stirn. Ich kannte den Geschmack meiner Muschi. Er war nicht unangenehm, aber auch nicht "süß". "Hier", sagte er und hielt mir meine Hand vor den Mund. "Probier' es selbst, wenn du mir nicht glaubst." Ich streckte ihm die Zunge heraus, und er strich mit meinen Fingern darüber. "Mhmhm", machte ich ihn nach, und leckte demonstrativ über meine Lippen. Aber der Geschmack war tatsächlich besser, als ich ihn in Erinnerung hatte. Plötzlich waren seine Lippen auf meinen. Mir blieb das Herz ...
... stehen, und ich schloss meine Augen. Ich schmeckte ihn und mich, und seine Zunge suchte nach meiner. O Gott, war das guuuuut. Ich hörte, wie er die Sicherheitsgurte löste, dann waren seine Hände an meinem Körper und er hob mich aus dem Auto. Ich ließ es geschehen, ließ mich mit geschlossenen Augen von ihm über eine Schwelle tragen, einen langen Flur entlang, und dann durch eine Tür. Ich bereitete mich darauf vor, dass er mich auf sein Bett warf, doch darin hatte ich mich getäuscht. Er stellte mich auf die Füße. Meine Schuhe hatte ich schon im Auto zu Fußkettchen werden lassen, und jetzt stand ich barfuß auf einem dicken Teppich. Ich hörte Knarren wie Leder. "Mach die Augen auf", sagte er und ich tat wie geheißen. "O mein Gott!", platzte es aus mir heraus. Er saß nackt auf einem schweren Ledersofa, die Arme über die Rückenlehne gelegt; sein Penis — "O. Mein. Gott!" — war der größte, den ich je gesehen hatte. Er stand hart und zitternd senkrecht in den Himmel. Wann immer ich in der Vergangenheit von der perfekten Sexszene geträumt hatte, war es genau dieses Bild: Ein Kerl, der sich mir offen und schamlos anbot, sich mir aber nicht aufdrängte; der nicht als erstes einen Blowjob und mich dann auf dem Bauch oder Rücken unter sich wollte, mir dabei den Atem nahm und mich einengte. Einer der mir die Initiative überließ. Meine Gedanken begannen sich zu überschlagen. Ich hatte noch nie irgendeinem Menschen von dieser Fantasie erzählt. Wieso konnte dieser Kerl all meine ...