1. Geliebter Dämon 01: Der fremde Mann


    Datum: 17.06.2021, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: byPhiroEpsilon

    ... Gedanken erraten?
    
    Dann dachte ich mir
    
    Scheiß
    
    drauf
    
    , ließ mein Kleid zu einem schmalen Gürtel werden und machte einen Schritt auf ihn zu.
    
    "Stopp!", sagte er scharf, und ich hielt inne.
    
    "Was ist?"
    
    "Bevor du das hier kriegst —" Er blickte demonstrativ auf sein bestes Stück "— hast du noch eine Aufgabe zu lösen."
    
    Was denn jetzt schon wieder?
    
    "Bleib genau da stehen, wo du jetzt stehst. Beweg dich nicht. Ich werde dir dreimal befehlen, zu mir zu kommen, und du musst mindestens einmal widerstehen."
    
    Jetzt runzelte ich ernsthaft die Stirn. Was war das für eine Art von Vorspiel? "O-kay?"
    
    "Nummer eins", sagte er. Dann veränderte sich seine Stimme, wurde tief und rauchig, verführerisch, befehlend. "Komm zu mir!"
    
    Da war wieder das Gefühl, als ob mein Geist neben meinem Körper stand und fasziniert beobachtete, wie dieser stracks auf ihn zulief. Erst seine Hände auf meinen Brüsten hielt mich auf, und ich kam wieder zu mir. "Was war das?"
    
    "Nochmal", sagte er, ohne auf meine Frage einzugehen. "Husch, husch", winkte er mich zurück auf meinen Ausgangspunkt.
    
    Ich warf ihm einen fragenden Blick zu.
    
    "Du kannst das besser. Ich weiß das", sagte er. "Stell dich dir in den Weg."
    
    Ich nickte unsicher.
    
    "Nummer zwei. Komm zu mir!"
    
    Mein Körper lief los, aber diesmal versuchte ich, ihn aufzuhalten. Tu's nicht. Stehenbleiben. Die Schritte wurden zögernder. Halt!!!
    
    Auf halbem Weg zu Lutz blieb ich stehen.
    
    Er lächelte anerkennend. "Schon besser. ...
    ... Nochmal."
    
    Was sollte das alles?
    
    "Nummer drei. Komm. Zu. Mir!" Seine Stimme war noch viel befehlender als zuvor. Doch diesmal wehrte ich mich sofort dagegen. Halt! Halt!! Halt!!!
    
    Zwei Schritte. Ich war nur zwei Schritte gegangen.
    
    Ich blickte ihn an. Sein Gesicht zeigte eine Mischung aus Überraschung und Zufriedenheit.
    
    "Was?", platzte es aus mir heraus, aber er machte keinerlei Anstalten irgendetwas zu erklären.
    
    Stattdessen grinste er mich an, und ließ seinen Blick wieder auf seinen Schoß fallen.
    
    "Soso", sagte ich, und machte ein paar Schritte auf ihn zu. "Du meinst also, dass der da eine Belohnung darstellt."
    
    Er lehnte sich nach vorne. "Klar doch. Die, für die du schon den ganzen Abend dein Höschen nass machst."
    
    "Welches Höschen?" Ich stellte mich ganz nah vor ihn, genoss die Hitze, die sein Körper ausstrahlte. "Hmmm", machte ich. Dann stupste ich ihn an, und er ließ sich nach hinten plumpsen.
    
    Einer plötzlichen Eingebung folgend, ließ ich meine Schuhe zu hüftlangen, schwarzen Stiefeln werden. Mit Plateausohle und zwanzig Zentimetern Absatz, was mich vor ihm langsam größer werden ließ. Aus dem Kleid machte ich ein schwarzes Korsett, das meine nackten Brüste von unten stützte und zur Schau stellte.
    
    Dann kniete ich mich über seinen Schoß, seinen Penis vor mir.
    
    Seine Augen wurden groß. Mit dieser Art von Angriff hatte er scheinbar nicht gerechnet. Oder doch?
    
    Doch ich war inzwischen so geil geworden, dass ich nicht länger warten konnte. Ich griff ...
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