1. Ein Leben in Bedrangnis Neubeginn 06


    Datum: 03.07.2021, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: byachterlaub

    ... zu haben, hatte ich Elisabeth gebeten, mit der Kleinen am Nachmittag einen längeren Ausflug zu machen. Die beiden sind dann sehr zum Vergnügen meiner Tochter in ein Einkaufszentrum gefahren, um sich mit notwendiger Kleidung für den Herbst und Winter einzudecken. Es war wirklich ein Zufall, dass jener Sonntag einkaufsfrei war. So hatte ich ausreichend Zeit, unser Liebesnest vorzubereiten.
    
    Als die beiden das Haus verlassen hatten, habe ich mich an die Arbeit gemacht. Ich wusste zwar, dass Elisabeths Schlafzimmer für Experimente wenig geeignet war. Aber meine Wohnung kam für uns schon allein deswegen nicht in Betracht, weil die Kleine dort schlief.
    
    Was genau meiner Schwiegermutter vorschwebte, war mir nicht klar. Ich hatte auch nicht weiter nachgefragt. Aber aus früheren Andeutungen wusste ich, dass sie wohl gerne einmal gefesselt würde. Glücklicherweise besaß ihr Bett an den Ecken Pfosten. In meinem französischen Bett mit einer flachen Liegefläche und nur einer kleinen Rückenlehne hätten wir ohnehin solche Spiele nicht veranstalten können.
    
    Da ich damit rechnen musste, dass wir etliches an Flüssigkeit verlieren, habe ich zudem rein vorsorglich unter das Bettlaken eine Folie gelegt. Zuerst wollte ich ein Gummilaken aufspannen. Aber der Preis, den mir das Sanitätshaus nannte, war enorm und stand in keinem Verhältnis zu der kurzen Zeit, für die wir es benötigten.
    
    Im Schlafraum habe ich einige kleine Blumensträußen verteilt. Über dem Bett hing eine kleine Girlande mit ...
    ... besten Geburtstagswünschen. Natürlich durfte der Sekt nicht fehlen. Er stand im Kübel auf dem Nachttisch. Zwei weitere Flaschen ruhten noch im Kühlschrank.
    
    Es war bereits nach sechs Uhr, als die beiden vergnügt und voll bepackt mit Taschen und Tüten zurückkehrten. Natürlich wurde alles vor mir ausgebreitet. Meine Tochter betätigte sich als kleines Modell und stolzierte in einem neuen Kleid vor uns auf und ab. Dann folgten noch einige Sweat-Shirts, die sie mir natürlich auch zeigen musste.
    
    Die große Elisabeth hatte sich nur ein Paar lange Winterstiefel gekauft. Aber eigentlich interessierten mich die Einkäufe der beiden Frauen weniger. Ich wartete vielmehr gespannt auf die Zeit, wenn ich meine Tochter endlich ins Bett schicken könnte. Das konnte lange dauern, so aufgeregt wie sie war.
    
    Aber zum Abendessen war dann endlich Ruhe eingekehrt. Meine Tochter schickte ich alsdann heim mit dem Versprechen, einige Zeit später nachzukommen. Bis dahin könne sie etwas lesen oder Nintendo spielen. Ich habe dann noch mit Elisabeth die Nachrichten geschaut. Jetzt konnte es endlich losgehen.
    
    Elisabeth wusste nicht, was ich geplant hatte. Vielleicht war dies der Grund, weshalb sie in der Dusche so viel Zurückhaltung an den Tag legte. Wir haben uns nur gegenseitig den Rücken eingeseift. Erst zum Ende hin haben wir uns mit der Dusche gegenseitig nass gespritzt.
    
    Das löste in gewisser Weise die Anspannung, die uns sichtlich ergriffen hatte. Während des Duschens hatte ich Gelegenheit, ...
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