1. Spielt diese Geschichte wirklich im 19.Jahrhundert? Ist sie wahr oder erfunden?


    Datum: 10.07.2021, Kategorien: Sonstige, Autor: Weltensegler

    ... schlimm wie wir es uns vorgestellt hatten. Das Kind kam fast von selbst.
    
    Es war so wunderschön, so einen kleinen Wurm im Arm zu halten. Dazu noch das eigene Kind. Wir nannten ihn Karl.
    
    Das Kind hat uns die Freude am vögeln jedoch nicht genommen. Wir trieben es so doll wie immer. Nur wenn einer von uns zu sehr geschafft war, setzten wir einmal aus.
    
    Wie es eigentlich vorauszusehen war, wurde ich bald wieder schwanger. Dieses Mal war es ein gesundes Mädchen. Heide nannten wir sie.
    
    So verging die Zeit, mit viel Arbeit, jedoch mit noch mehr Freude am Leben. Wir hatten ja uns und die Kinder.
    
    Die Kinder konnten schon laufen, da wurde plötzlich alles anders.
    
    Ein riesiges großes Schiff, ankerte nicht weit von der Insel entfernt. Es wurde ein Boot ins Wasser gelassen.
    
    6 Männer saßen darin. Sie ruderten direkt auf die Insel zu.
    
    Sollten wir weglaufen? Nein, sie würden uns vielleicht nicht finden, doch bestimmt alles kaputt machen, was wir uns geschaffen hatten.
    
    Erst als sie näher kamen, sahen wir, was für finstere Gestalten das waren. Verdammt, das sind Piraten, kam es von Heiner. Hoffentlich lassen sie uns in Ruhe. Gerade bei dir habe ich Angst, es könnte dir etwas Schlimmes passieren.
    
    Die Männer johlten und lachten vielleicht, als sie uns sahen. Einer rief: Wir wollten doch nur Wasser suchen, doch was finden wir, Menschen. Los sagt uns sofort, wo es Wasser gibt und wo eure Vorräte liegen. Das nehmen wir alles mit. Euch natürlich auch. Der Käptn wird sich ...
    ... freuen, wenn er endlich mal wieder eine Frau ficken kann.
    
    Uns zu wehren hatte keinen Sinn. Sie war in der Mehrzahl und bestimmt auch stärker als wir.
    
    So schleppten sie uns in ihr Boot und damit ging es ab auf das Schiff.
    
    Mich wollte der Kapitän sofort vernaschen. Vor allen Leuten musste ich mich ausziehen. Ich wollte das nicht. Da wurde uns gedroht, eins der Kinder ins Wasser zu werfen.
    
    Was blieb mir anderes übrig, als zu gehorchen. Alle Männer johlten, so laut sie konnten. Der Käptn wollte mich schon in seine Kabine ziehen um mich, wie er sagte, ordentlich zu nageln. Zu seinen Männern sagte er dann noch: Wenn ich genug von ihr habe, dann könnt ihr sie haben. Den Kerl lasst arbeiten, bis er von selbst über Bord springt.
    
    Stopp, sagte Heiner da ganz mutig. Ich habe eine bessere Idee. Lasse uns in Ruhe, du wirst es nicht bereuen. Was willst du Knirps mir schon bieten? Das werde ich bestimmt nicht vor allen Leuten sagen, denn dann hast du bald keine Mannschaft mehr. Sie werden sich gegenseitig umbringen.
    
    Da bin ich gespannt, was du mir da anbieten willst. Kommt mit und erklärt es mir.
    
    Kaum waren wir in der Kabine, zog ich mich erst einmal wieder an. So geile Augen haben ich nie wieder gesehen. Am liebsten hätte er mich wohl doch gebumst.
    
    Also los, sag was du zu sagen hast. Nun Käptn, ich bin der Sohn eines reichen Gutsbesitzers in Deutschland. Der wird mich schon seit Jahren suchen oder die Suche aufgegeben haben. Wenn du von ihm ein Lösegeld forderst, wird ...
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