1. Spielt diese Geschichte wirklich im 19.Jahrhundert? Ist sie wahr oder erfunden?


    Datum: 10.07.2021, Kategorien: Sonstige, Autor: Weltensegler

    ... die Stimme wieder: Doch, du schaffst da. Stelle dich auf den Vorsprung, dann mache dich ganz lang. Du wirst einen kleinen Vorsprung fühlen. Daran halte dich ganz fest. Dann ziehst du dich langsam hoch. So weit bis du unter deinen Füßen einen winzigen Vorsprung fühlst. Ziehe vorher deine Schuhe und Strümpfe aus, sonst hast du keinen Halt.
    
    Wenn du dich dann auf diesem Vorsprung mit den Zehen festkrallst, kannst du einen Arm nehmen und wieder nach oben greifen und dich daran festhalten. Wenn du dann den zweiten Arm oben hast, mache es wie bei der ersten Stufe.
    
    Du wirst lange brauchen. Deine Hände und Füße werden bluten. Mache trotzdem weiter, höre nicht auf. Auch wenn du glaubst, es geht nicht mehr, mache weiter. Sage dir immer wieder: Ich schaffe das. Ich werde es schaffen. Ich schaffe das.
    
    Nun fing ich an zu klettern. Die ersten drei Stufen, waren noch leicht zu bewältigen. Dann wurde es immer schwerer. Mein Körper fühlte sich an, als wenn er so schwer wie ein ganzes Schwein würde. Zweimal rutschte ich hab. Gerade noch so eben konnte ich mich halten. Da wollte ich aufgeben. Wieder kam da sie Stimme: Halte durch, du schaffst das. Nur noch 3 Stufen und du bist draußen. Die schaffe ich nicht mehr, jammerte ich. Gebe alles, dann schaffst du es. Vor der letzten Stufen wäre ich am liebsten heruntergesprungen.
    
    Doch da rief jemand von oben: Gleich hast du es geschafft. Komm ich, helfe dir. Hebe eine Hand so hoch du kannst. Ich werde dich dann daran hochziehen.
    
    Wer ...
    ... kann das denn sein? Fragte ich mich. Sollte es tatsächlich die Mamsell sein?
    
    Ja sie war es. Sie zog mich aus diesem Loch heraus. Ich konnte nicht mehr. Die Mamsell drängelt jedoch: Komm weiter. Wenn jemand kommt und uns hier sieht, haben wir Morgen keinen Kopf mehr. So zog sie mich mehr, als ich gehen konnte an die Mauer, die um das Schloss herum gebaut war. Eine kleine Tür war darin. Die Mamsell, gab mir ein Paket. Nimm das. Ziehe das an, wenn du draußen das Wäldchen erreicht hast. Hier musst du dich nun ausziehen, damit ich die Sachen sofort verbrennen kann.
    
    Obwohl ich sofort einsah, dass dies so sein musste, schämte ich mich trotzdem, nackt auszuziehen. Das hatte ich noch nie vor einem fremden Menschen gemacht.
    
    Nun komm schon, beeile dich, sonst erwischen sie uns beide. Schnell zog ich mich aus. Die Mamsell sah meine großen Brüste, zögerte ein wenig. Dann sagte sie: In dem Paket ist ein Tuch, das bindest du um deine großen Titten. Damit ziehst, du sie dann so weit zusammen wie es geht. Das Hemd lasse lose darüber fallen. Keiner darf sehen, dass du eine Frau bist.
    
    Sie hatte da schon die Tür aufgeschlossen und mich rausgeschoben. Sofort machte sie die Tür leise wieder zu und verschloss sie.
    
    Nackt wie ich war, rannte ich nun los. Immer Richtung Wald. Endlich hatte ich ihn erreicht. Erst da dachte ich daran mich anzuziehen. Erst einmal band ich meine Brüste so fest ich konnte, zusammen. Wer genau hinschauten würde, konnte sie bestimmt noch erahnen.
    
    Den Rest ...
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