1. Thao 24


    Datum: 18.07.2021, Kategorien: BDSM Autor: bySena78

    ... dich. Ich bin gleich bei dir, ja?"
    
    Er wirkte verwirrt, warf ihr einen unsicheren Blick zu und ging dann zu der großen Doppelcouch.
    
    „Bitte leg schon mal den Film ein, Günter. Und bedien dich bei den Getränken!"
    
    Sie ging ins Bad und lehnte sich dort an die Wand. Es hatte sich etwas verändert in ihr, sie konnte es deutlich spüren. Es war an der Zeit, das Vergangene zu vergessen und ein neues Leben zu beginnen. Sie wollte nicht mehr allein sein und auch nicht mehr vor ihrer Vergangenheit davonlaufen. Günter war lieb zu ihr, zeigte sich verständnisvoll und zurückhaltend. Wie könnte sie ihm da genau das verweigern, was sich jeder normale Mensch wünscht?
    
    Sie ging zum Waschbecken und wusch sich die Hände. Ein Druck auf die Taste der Toilettenspülung, dann ging sie zurück ins Wohnzimmer.
    
    „Was hast du uns denn mitgebracht?"
    
    Günter nahm einige DVDs vom Tisch und reichte sie ihr.
    
    „Sieh sie dir mal durch bitte. Amelie hat mir beim Aussuchen geholfen. Ich hoffe, es ist was für dich dabei."
    
    Sie setzte sich zu ihm und ging die einzelnen Cover durch.
    
    „Scheiße, Günter. Die sagen mir alle nichts."
    
    Sie spürte seinen Blick und sah ihn fragend an.
    
    „Stimmt was nicht?"
    
    „Du siehst toll aus! Selbst in diesen Klamotten."
    
    Sie lächelte ihn freudig an.
    
    „Danke."
    
    Mit fragendem Blick hielt sie ihm ein Cover vors Gesicht.
    
    „Hier! Was ist mit dem?"
    
    Günter stöhnte.
    
    „Was ist? Gefällt er dir nicht?"
    
    Der junge Mann lächelte.
    
    „Nein. Passt schon. Gib ...
    ... her!"
    
    Xena runzelte die Stirn.
    
    „Du wolltest mich aussuchen lassen, was ist los?"
    
    Günter grinste.
    
    „Ist eine ziemliche Schnulze. Aber ich habe es ja so gewollt."
    
    „Du, der hat sieben Oskars gewonnen, steht auf dem Cover. Da kann er doch nicht so schlecht sein, oder?"
    
    Günter sah sie wehleidig an.
    
    „Naja, er hat immerhin schöne Tier- und Landschaftsaufnahmen. Also komm! Sehen wir ihn uns an."
    
    Er legte die DVD in den Bluray-Player ein und setzte sich neben sie.
    
    „Du hast echt ne krasse Anlage, Xena. Aber viel schauen tust nicht, oder?"
    
    Xena hob die Schultern.
    
    „Ab und zu."
    
    Als der Film begann, verstummte die Unterhaltung. Günter rückte ein kleines Stück näher an sie heran und schob ihr seinen Arm in den Nacken.
    
    „Ist das okay für dich?"
    
    Xena blickte auf seine Hand, die rechts von ihrer Schulter herunter baumelte. Ihr Körper versteifte sich augenblicklich, die Muskeln verkrampften.
    
    „Wenn es dich stört, nehme ich sie sofort wieder weg. Versprochen!"
    
    Sie nickte, warf ihm einen flüchtigen Blick zu und widmete ihre Aufmerksamkeit dann wieder dem Film. Ein Herrenhaus war zu sehen, inmitten einer Plantage, eindrucksvoll in Szene gesetzt mit bekannten Schauspielern.
    
    „Tust du das alles, damit ich mich von dir ficken lasse?"
    
    Xenas Frage hatte beiläufig geklungen, Günter antwortete nicht sofort. Stattdessen entzog er ihr seinen Arm und griff zur Fernbedienung, um den Film anzuhalten. Er richtete seinen Blick auf diese unsagbar schöne Frau, die nach ...
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