-
Thao 24
Datum: 18.07.2021, Kategorien: BDSM Autor: bySena78
... wie vor auf den Bildschirm starrte, als ob der Film nie angehalten worden wäre. „Nein! Nicht deshalb! Aber ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich nicht gern mit dir schlafen würde." Er ließ den Film wieder laufen. „Oder ist es dir lieber, wenn ich gehe?" Xena starrte weiterhin auf den Fernseher, schüttelte aber schließlich ihren Kopf. Er hielt nun Abstand zu ihr, sie fühlte sich unwohl deshalb. „Günter, ich ..., es tut mir leid." Sie drehte sich zu ihm hin, er aber deutete auf den Fernseher. „Komm, Xena! Sehen wir uns den Film weiter an." Xena versuchte, dem Film zu folgen, doch immer wieder musterte sie Günter aus ihren Augenwinkeln heraus. Sie fühlte sich nicht wohl, verkrampft, durch eine Nervosität belastet, die sie bislang nicht an sich kannte. „Möchtest du etwas trinken?" Günter schien sich nur ungern vom Film zu lösen, der nicht so schlecht war, wie er ursprünglich gedacht hatte. Immerhin war er Xena nahe, auch wenn er sich in Geduld üben müsste, was er ihr auch immer wieder zugesichert hatte. „Ich mach mir einen Cuba Libre. Willst auch einen?" Sie beugte sich nach vorn, nahm Limetten und Eis aus dem Kühler, gab diese in ein Glas und goss Rum und Cola auf. Günter betrachtete sie von der Seite, eigentlich wollte er keinen Alkohol trinken. „Und?" Er nickte, der Drink sah einladend aus. Sie zwinkerte ihm zu und reichte ihm das Glas, dann mixte sie für sich dasselbe Getränk nochmals. „Es tut mir leid. Du hast dir mehr ...
... versprochen, oder?" Günter schüttelte den Kopf und deutete auf sein Glas. „Dein Cuba Libre reicht mir erst mal." Sie unterließ es, zu antworten, setzte sich aber dicht neben ihn. Erstaunt registrierte er diese Veränderung. „Xena, du musst das nicht tun. Wir lassen uns Zeit, okay? Es ist alles gut. Wirklich!" Sie starrte ihn mürrisch an. Sein Verständnis in allen Ehren, doch sie fühlte sich wie eine Behinderte, der durchs Leben geholfen werden musste. Kaum war dieser Gedanke zu Ende gedacht, schämte sie sich seiner auch schon. „Soll ich den Film wieder anmachen?" Sie blieb neben ihm sitzen, nahm einen Schluck aus ihrem Glas und lehnte sich zurück. „Okay." Xena kämpfte mit sich, es ärgerte sie, dass Günter ihr nicht half, ihre Hemmungen zu überwinden. Aber wie konnte er das auch? Sie hatte doch das Problem, nicht er. „Scheiße! Günter, das ist Scheiße!" Sie stand auf, ging zum Box-Sack und trat mit aller Kraft dagegen. „Scheiße! Verdammte Scheiße!" Sie hielt ihre Hände vors Gesicht, und versuchte sich zu beruhigen. „Ich bin total kaputt, Günter. Such dir jemand anderen. Bitte! Ich kann das einfach nicht! Sei nicht sauer, aber wir machen uns beide etwas vor." Günter erhob sich, ging auf sie zu und drehte sie an ihren Schultern zu sich um. „Nein! Ich möchte dich nicht so leicht aufgeben, Xena. Schau doch mal, was wir schon alles geschafft haben. Ich kann dich umarmen, dich küssen ..., alles andere hat Zeit. Ich möchte einfach nur bei dir ...