1. Zwei Schwestern sind des Teufels 06


    Datum: 12.08.2021, Kategorien: BDSM Autor: bySena78

    ... würden leider wieder vergehen, doch fand ich seine Haut derzeitig gezeichnet genug. Blutergüsse überall, dazu die Krallenkratzer meiner neunschwänzigen Katze, es war ein schönes Bild, welches er mir hier zeigte. So setzte ich ihm den letzten Hieb, freute mich über den hellen Klang seines Aufkreischens und ging dann an seiner Seite wieder in die Hocke, um seinen Leidenskampf aus nächster Nähe folgen zu können. Mit der Zeit würde er sich schon noch an all sein neues Lebensleid gewöhnen.
    
    Fünf Zentimeter! Mehr bekam er von mir nicht. Immer noch konnte er sich nicht aufrichten, verzweifelte an seinen Versuchen und bat mich schließlich um noch mehr Spielraum. Er bekam ihn nach weiteren zehn Hieben, doch reichte es auch dann noch nicht. Wie viele Peitschenhieben wurden es letzten Endes? Hundert? Vielleicht auch Hundertzwanzig? Stehen konnte er ja jetzt, zumindest vornübergeneigt. Ich lachte schallend. Was hatte ich Spaß mit meinem kleinen Scheißerchen.
    
    „Räum den Tisch ab, Fabian! Im Anschluss dann das Geschirr Spülen, Trocknen und Verräumen. Geh sorgsam dabei vor, sonst müssen wir beiden wieder runter in den Keller, damit ich meine Enttäuschung an dir abarbeiten kann.
    
    „Zittern! Er stand wieder unter starken Stress. Klar, er traute mir mittlerweile alles zu und das zu Recht. War halt keine Nette, die ihrem Freund ein leckeres Essen kredenzte und anschließend für ihn ihre Beine spreizte. Nein, lieber kochte ich meinen Freund. HAHAHA!
    
    Winselnd und weinend suchte er meinen ...
    ... Wünschen Folge zu leisten. Wegen des Zwangskragen konnte er kaum vor sich nach unten sehen und so verrenkte er sich komisch und vollführte merkwürdige Figuren, welche mich zum Lachen anregten. Er war schon ein lustiger Depp, mein Fabian.
    
    Während ich ihm weiter zusah, griff ich nach meinem Smartphone, nahm die Visitenkarte meines Polizisten zur Hand und ging zu meinem nächsten Tagespunkt über. So wählte ich die auf dem Kärtchen stehende Nummer, hörte zweimal das Freizeichen, da wurde auch schon die Stimme des kleinen Polizisten im Hörer laut. „Policía Provincial, Alfonso Flores?", drang es selbstbewusst aus dem Hörer heraus.
    
    „Hallo!", flötete ich.
    
    „Yvelis? Sind sie das?", fragte er aufgeregt, dabei einen Gruß vergessend.
    
    Beinahe hätte ich aus der Gewohnheit heraus „Nein" geantwortet. Aber ich fing mich schnell genug.
    
    „Ja. Ich bin es. Schönen Tag wünsche ich dir, Alfonso. Geht es dir gut?" Es kam mir gar nicht in den Sinn, ihn zu siezen oder ihm gegenüber förmlich zu werden.
    
    „Ja. Sehr gut sogar, wenn ich eure Stimme höre. Es freut mich so sehr, dass sie mich anrufen. Ich hatte mir schon Sorgen gemacht, dass sie mich vergessen haben könnten." Er schien sich schlaugemacht zu haben, der Gute. Das Siezen hatte er zumindest schon einmal drauf.
    
    „Ich habe jetzt Zeit, wie sieht es bei dir aus?", fragte ich in einem kecken Ton.
    
    Seine freudige Stimmung schien von jetzt auf gleich in Enttäuschung umzuschlagen.
    
    „Verdammt. Das tut mir leid. Ich stecke gerade in ...
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