1. Zwei Schwestern sind des Teufels 06


    Datum: 12.08.2021, Kategorien: BDSM Autor: bySena78

    ... einer Verkehrsüberwachung, meine Liebe. Würde es denn morgen bei ihnen möglich sein?"
    
    Ich spielte mit den Spitzen meiner schwarzen Latexhandschuhe, ließ sie auf der Tischplatte herumtrommeln, während Fabian munter mit dem Geschirr klimperte. Ich würde ihn gleich wieder auspeitschen müssen, denn so, wie er jetzt stand, würde er niemals die Schränke über sich erreichen können.
    
    „Nein. Aber das macht ja nichts. Dann sehen wir uns irgendwann einmal wieder. Eilt ja nicht."
    
    „Vielleicht an einem anderen Tag der Woche?", fragte Alfonso. „Bitte Yvelis, ich mache es auch wieder gut."
    
    Ich ließ ein munteres Lachen hören.
    
    „Was willst du denn bei mir gutmachen? Du kümmerst dich um wichtige Angelegenheiten, da mache ich dir doch kein Vorwurf. Ich guck mal, wie es den nächsten Monat aussieht und sollte ich mal wieder allein sein und Luft haben ..."
    
    „Bitte Yvelis. Ihr seid doch praktisch im Urlaub bei uns. Geht es da nicht wann anders?"
    
    Ich verneinte erneut, seufzte melancholisch ins Telefon und verabschiedete mich von dem „kleinen" Mann. Er bekam noch ein „Schade" von mir, dann beendete ich das Gespräch, sein Flehen dabei überhörend.
    
    Wie lange würde es dauern, bis der Polizist bei mir aufkreuzte? Eine halbe Stunde vielleicht? Zeit, dass ich mit den Hunden ging.
    
    „Räum das Geschirr ein, Fabian. Wir müssen dann los."
    
    Da! Er erreichte die Schränke nicht. Neuerliche Verzweiflung. So bat er mich schließlich um weitere Hiebe und endlich, nach weiteren dreißig Stück, ...
    ... wurde er mit seiner Arbeit fertig. Seine Haut war blutrot geworden und hatte an einigen Stellen Wundwasser freigesetzt. Er jaulte, stampfte auf seinen Zehenspitzen und kreischte, schaffte es aber schließlich, alles an seinen Platz zu bringen.
    
    „Geh wieder auf alle Viere runter, Schatz. Ich will dich für den Spaziergang zurechtmachen."
    
    Bei solche Kostümierungen bewies ich wirklich viel Geduld. Fabian sollte auf Ellenbogen und Knie laufen und so schloss ich seine Gliedmaßen in Lederschläuche ein, welche ich über seine Gliedmaßen stülpte. Man konnte sie mit Riemen verengen und an Schulter und Hüftgurt fixiert halten, sodass der auf diese Weise gefesselte Sklave sich ihrer nicht mehr entledigen konnte. Dazu noch eine Hundehaube auf den Kopf gestülpt und einen derben Schwanz ins Hinterteil hinein bugsiert und mein süßer kleine Dackelwurst war fertig.
    
    „Komm, Schatz! Gehen wir zu den Hunden!"
    
    Wenn ich ehrlich war, hatte ich selbst einen Heidenrespekt vor diesen Tieren. Acht an der Zahl, sahen sie, jeder für sich, ganz niedlich aus. Doch wenn sie ihre Zähne zeigten, bekam ich es mit der Angst. Von ihnen gebissen wollte sicher niemand werden. So merkten sie schon auf, als ich mit ihrem neuen Artgenossen von der Küche aus hinaus auf die Terrasse trat und mich ihnen annäherte. Sie bellten, jaulten und fiepten, zwei oder drei knurrten aber auch und suchten in Fabians Richtung Witterung aufzunehmen.
    
    Yvelis hatte mir die Kommandos genannt, gezeigt wie ich mit der Hundepfeife ...
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