1. Das Bangkok Syndikat 18


    Datum: 03.11.2021, Kategorien: Nicht festgelegt, Autor: bySena78

    ... Dank!"
    
    Ihre Blicke trafen sich, Wohlwollen und Akzeptanz lagen darin. Chais Besuch bei der Deutschen hatte an Anstrengung verloren, wenigstens etwas.
    
    „Hat sich Viktor schon gemeldet?"
    
    Arlak, der an Maria Silamis Notebook saß, nickte.
    
    „In einer Viertelstunde will er hier sein."
    
    Maria Silamis Blicke pendelten zwischen den beiden Männern hin und her.
    
    „Und wer ist das jetzt schon wieder? Auch ein Freund von dir, Arlak? Ein seltsamer Name für einen Thailänder. Viktor hört sich für mich eher nach einem Russen an."
    
    Arlak grinste.
    
    „Er ist Kasache, Frau Doktor Silami. Darauf besteht er."
    
    In diesem Augenblick klopfte jemand an die Tür. Arlak sprang auf und beeilte sich zu öffnen. Sieben junge Männer betraten das Zimmer, begrüßten Arlak mit Küssen und Umarmungen, schüttelten anschließend Maria Silami und dem Ermittler mit überschwänglichen Bewegungen die Hände und stellten sich vor.
    
    Chai ersuchte die Anwesenden, sich um den Tisch zu gruppieren, und bat Maria Silami, ihm beim Freiräumen desselben zur Hand zu gehen. Arlak holte indessen eine große Papierrolle aus seinem Rucksack, breitete sie auf der Tischplatte aus und klebte deren Ecken mit durchsichtigen Klebestreifen an den Kanten des Tisches fest.
    
    Das Telefon klingelte, auch Viktor hatte es geschafft, pünktlich zu erscheinen.
    
    „Wir warten noch auf ihn, dann brauche ich es nicht zweimal zu erklären.", meinte Chai beiläufig und blickte in die Runde, deren Mitglieder mit gespannten Mienen den ...
    ... ausgedehnten Grundriss eines Geländes sowie des darauf befindlichen Gebäudekomplexes betrachteten.
    
    Endlich klopfte es an der Tür. Arlak eilte durch den Flur, um sie zu öffnen. Drei riesige, mit schwere Taschen und Rücksäcken bepackte Gestalten beraten das Zimmer.
    
    „Viktor! Schön, dass du es rechtzeitig geschafft hast."
    
    Der Kasache lächelte, umarmte seinen Freund, hob den rechten Arm, dessen Umfang eher an einen Oberschenkel erinnerte, und grüßte in die Menge. Die Schwulen aber schienen fasziniert von der Erscheinung des Kasachen, stießen sich gegenseitig in die Rippen und tuschelten sich in die Ohren voll.
    
    „Jurij und Altay.", stellte Viktor seine beiden Begleiter vor, die, ähnlich gebaut wie er selbst, interessiert auf die Anwesenden hinab blickten.
    
    „Hallo Arlak! Wieder erholt?", brummte der Hüne und lächelte den Jungen an, der sichtlich errötete.
    
    „Ja, danke!"
    
    Mit Unbehagen dachte Chais „Neffe" an die Domina, die ihn auf solch brutale Art und Weise vor dem Kasachen bloßgestellt hatte.
    
    „Kommt jetzt, Kinder! Fangen wir an, wir haben nicht mehr viel Zeit."
    
    Nochmals bat Chai die Anwesenden, um den Plan herum Aufstellung zu nehmen, griff nach seinem Kugelschreiber und erklärte den Grundriss des Gebäudes.
    
    „Wir haben hier ein ehemaliges Krankenhaus und Katastrophenschutzgebäude. Deshalb auch die hohe Außenmauer. Sie wurde errichtet, um im Ernstfall für Not- und Einsatzkräfte einen Rückzugsort sicherzustellen. Zwischen der Mauer und dem Gebäude selbst ist ein ...
«12...272829...61»