-
Das Bangkok Syndikat 18
Datum: 03.11.2021, Kategorien: Nicht festgelegt, Autor: bySena78
... den Körper der jungen Asiatin. Unter anderen Umständen hätte sie dieses Gefühl vielleicht genossen, doch kehrten die Bilder in ihren Kopf zurück, als Wang sie zu dem erzogen hatte, was sie heute war. Brutal und erbarmungslos, ohne jegliche Wertschätzung oder Sanftheit hatte er sie genommen, geschlagen und gequält, so lange, bis sie sich ihrem Schicksal schließlich ergeben hatte. Nori zuckte zusammen, als sie den Ruck an ihrem Haar spürte. Der Pate näherte sich unweigerlich seinem Orgasmus. Beim nächsten Zug würde er unmittelbar kurz vor seinem Höhepunkt stehen. Da war es! Dieses schmerzhafte Ziehen. Sie spürte deutlich, wie Wangs Schwanz sich aus ihrem Körper zurückzog, drehte sich abrupt um, kniete sich vor dem Paten auf den Boden und nahm erneut den Penis in ihren Mund. Sie nahm den ekligen, bitteren Geschmack ihres eigenen Kots wahr, der verklang, als Wangs Glied endlich zu zucken begann. Ihr Mund füllte sich mit seinem Ejakulat, dann schluckte sie es ebenso, wie in all den Tagen zuvor, an denen diesem Mann gedient hatte. Würde er sie auch heute wieder schlagen und quälen wollen? An den Schrank gehen, um ihre eigenen Peitschen, Stöcke und Klammern an ihr zu verwenden? Wang schien müde zu sein, vielleicht hatte sie Glück und konnte diesem schmerzhaften Erlebnis heute entkommen. „Wir gehen jetzt ins Bett! Morgen beginnt für uns beide schließlich ein neues Leben, kleine Nori. Da wollen wir doch ausgeruht sein, nicht wahr?" Sie wusste, dass der Pate eine ...
... Antwort erwartete. „Ich freue mich sehr darauf, Wang. Wirklich!" Der Alte grunzte zufrieden und ließ sich von ihr zum Bett führen. Sorgsam deckte sie ihn zu, legte sich an seine Seite, bereit, ihm das zu geben, was er von ihr begehrte, sollte er danach verlangen. Vierzigster Tag, kurz nach Mitternacht, Bangkok Maria Silami hatte bereits geschlafen, als Chai sie angerufen und um ein sofortiges Treffen gebeten hatte. Nur widerwillig hatte sie eingewilligt, war es ihr doch eher unangenehm, sich allein mit dem Ermittler zu treffen. Wollte er neuerlich Geld von ihr? Selbst ihr Gatte Maurice, bisher stets darauf bedacht, alles für die Rettung ihres Sohnes zu unternehmen, war mittlerweile der Ansicht, dass dieser Kerl ihnen lediglich das hart verdiente Geld aus der Tasche ziehen und insgeheim mit der Mafia zusammenarbeiten würde. Die Rechtsanwältin sah auf die Uhr, er musste jeden Moment eintreffen. Sie durfte nicht daran denken, welche Konsequenzen die Verweigerung ihrer Hilfe möglicherweise nach sich ziehen würde. Oder, schlimmer noch, hatte sie die Chance, Alain zu retten, vielleicht schon verpasst? Sie ging zur Bar und schenkte Rotwein aus einer angebrochenen Flasche in eines der Gläser. Es war im Moment die einzige Möglichkeit, wenigstens etwas Ruhe zu finden. Maria Silami wünschte sich sehnlich, die Zeit um einige Wochen vorwärts drehen zu können, diese Folter aus Ängsten, Hoffen, Bangen und diese an den Nerven zehrende Ungewissheit endlich hinter sich zu haben. ...