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Grober Sand 03
Datum: 10.01.2022, Kategorien: Nicht festgelegt, Autor: byLoreleyColter
... nicht schlecht. Das nenn' ich mal appetitlich angerichtet!" Er macht zwei Schritte auf sie zu und ich bin auf den Beinen. Meine Hand legt sich um seinen Oberarm und reißt ihn zurück. Er sieht mich verständnislos an. Ich lege einen Finger auf die Lippen und bedeute ihm, sich zu setzen. Auf ein Blatt Papier schmiere ich ein paar kurze Anweisungen. Nicht mit ihr sprechen. Nicht anfassen. - Psych. Kriegsf. Sein Gesichtsausdruck hat etwas von einem Jungen, dem man gerade einen Lolli weggenommen hat. Ich ahne, dass es das Nicht anfassen ist, das ihm die Laune vermiest. Nun, das ist das Beste, was mir auf die Schnelle eingefallen ist. Ich will wirklich nicht, dass er sie berührt. Ich will ihn nicht hier haben. Er greift nach dem Stift. Was rausgefunden? Ich schüttle nur den Kopf. Er zieht die Augenbrauen abschätzig nach oben. Wie werde ich ihn schnellstmöglich los? Er schreibt: Gefickt? Ich will gerade ein paar wutentbrannte und rechtfertigende Zeilen zu Papier bringen, als der Colonel die Bühne betritt. Die letzte Person, die ich jetzt brauche. Er ist zumindest so geistesgegenwärtig, nichts zu sagen, als er den Stift in meiner Hand sieht. Prüfend wirft er einen Blick auf den kurzen Schriftverkehr. Sein Finger deutet auf das letzte Wort und sein fragender Blick bohrt sich in mich. Ich schüttle den Kopf, peinlich darauf bedacht, ihm dabei bestimmt in die Augen zu sehen. Er nickt nur zum Zeichen, dass er verstanden hat, und tritt dann auf die ...
... Gefangene zu. Dabei stellt er sicher, dass seine Stiefel so viel Geräusche wie möglich machen. Er bleibt direkt vor ihr stehen. Sie bewegt den Kopf ein wenig vom Gitter weg. Es fällt mir erst jetzt auf, dass ihre Brüste sich zwischen den Stäben hervorwölben und eine viel zu offensichtliche Einladung darstellen. Der Colonel hat es auch bemerkt. Er legt seine rechte Hand besitzergreifend auf ihre Brust und drückt zu. Sie strebt instinktiv von ihm weg, aber die Bewegung macht dank meiner Fesselung nur wenige Millimeter aus. Ganz langsam lässt er die Hand über den oberen Gürtel hinweg zu ihrem Bauch wandern. Sie kann ihm nicht entgehen, zu fest ist sie an die Gitterstäbe gebunden. Ich muss mich mit aller Kraft davon abhalten, wegzusehen, als ich erkenne, wie er die Berührung wiederholt, mit der ich sie gestern begrüßt habe. Seine Finger erreichen ihr Schamhaar, aber sie kann nicht wegzucken, weil ich ihren Unterkörper fixiert habe. Er geht weiter. Viel weiter. Ganz langsam und genüsslich schiebt er den Mittelfinger zwischen ihre Schamlippen. Auf einmal reagiert sie nicht mehr. Sie steht, hängt einfach da und lässt es geschehen. Keine Reaktion, kein Geräusch. Es gibt keine Möglichkeit für sie, dem zu entgehen oder sich zu wehren, also hat sie sich für die Apathie entschieden. Der Colonel greift durch das Gitter nach ihrem Hals und schließt die Hand um ihre Kehle. Er wartet. Atemlos beobachte ich, wie sie nach einigen Momenten den Kopf bewegt. Noch eine Weile, ...