1. Die Mitte des Universums Ch. 057


    Datum: 26.01.2022, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byBenGarland

    ... und Brüste traf. Wie ich auch, lehnte sie sich dann in den nachlassenden Strahl und trank den Rest.
    
    Letztlich drückte sie den Hebel an der Dusche nach oben, und wir wuschen uns gegenseitig. Ich war überrascht, dass es in einem Musterhaus einen Seifenspender gab, wollte aber in dem Moment nicht nachhaken. Es war schön, ihren zarten, muskulösen Körper zu fühlen und zu liebkosen. Sie öffnete ihr Haar und spülte es, da es sicher auch etwas vom Natursekt abbekommen hatte. Als wir fertig waren, stiegen wir aus der Wanne und sie bat mich, ihr ein Handtuch vom, wie sie sagte, ‚beheizbaren' Handtuchhalter zu holen.
    
    „So, na, kommen Sie," sagte sie freundlich, wie ein Immobilienmaklerin, und zeigte nach draußen, wo sie an den Kleiderschrank ging und einen der weißen Bademäntel herausnahm.
    
    „Für Sie habe ich leider keinen," lachte sie. „Die sind alle vietnamesische Einheits-Größe," fügte sie noch an.
    
    So zog ich mir einfach mein Hemd wieder über und auch meine Unterhosen. Meine Anzughosen wieder anzuziehen wäre aber irgendwie albern gewesen. Sie nahm einen großen Teller aus dem Wandschrank hier in der Küche und ein Messer, falls die Pizza noch nicht ordentlich zerteilt war. Ich sah, dass es sich wohl um eine Gemüsepizza mit Huhn handelte, von der relativ neuen Pizzeria bei Nguyet um die Ecke. Dann bugsierte sie die Spaghetti in einer tiefen Teller, bevor sie stand noch einmal aufstand und sich ein Handtuch holen ging, um während des Essens ihr Haar abzurubbeln.
    
    Hungrig, wie ...
    ... wir waren, dauerte es nicht lange, bis nur noch ein Stück übrig war, was wir uns teilten. Es war wohl eigentlich Nguyets, aber sie hatte -- wie meine Frau es auch immer machte -- darauf verwiesen, dass ich ja viel grösser war und deshalb auch mehr als die Hälfte essen müsste. Um noch etwas zu verschnaufen, plauderte sie noch etwas von früher, und wir schoben uns den Teller mit den Spaghetti hin und her, damit wir abwechselnd essen konnten:
    
    „Ach, ja, in Singapur habe ich Klienten schon manchmal mehr als einen Blowjob verpasst."
    
    Als ich nichts sagte, sondern nur erwartungsfroh kuckte, fuhr Nguyet fort: „Anfangs war es immer so, dass mein Chef von mir erwartete, dass ich ‚einfach so' mit Klienten ... fickte," sagte sie nach einigem Zögern.
    
    „Manchmal haben sie aber das Haus trotzdem nicht gekauft. Für sie war das einfach ein kostenloser Fick. Aber ich habe mit meinem Chef nachverhandelt und bekam 500 dann Singapur-Dollar für jede Nacht, die ich mit einem Klienten verbrachte. Entweder von meinem Chef oder direkt von dem Typen."
    
    Geschichten erfinden und erzählen konnte sie. Das musste man ihr lassen.
    
    „Und dann sind Sie von Singapur aus direkt in unsere Kleinstadt hierher gezogen?" fragte ich nun, weil das unwahrscheinlich war.
    
    „Nein, erst nach Hanoi. Für knapp drei Jahre."
    
    „Und da gab's dann keine Nächte mit Klienten mehr?"
    
    „Ach, nein, hier ist das doch eher so, dass die Männer abends Karaoke singen gehen und die Mädels dorthin bestellt werden. Aber das wär' ...
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