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Die Burg Kapitel 02
Datum: 30.04.2022, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: byAldebaranKastor
... mich um und duschte mich gründlich ab. Zum Schluss kontrollierte ich erneut die angeklebten Haare und stieg ins Bett, nachdem sie noch dort waren, wo sie hingehörten. Zuerst konnte ich nicht einschlafen, etwas hielt mich wach. Wahrscheinlich wartete ich auf ein Anzeichen dafür, dass sich etwas tat. Aber es blieb alles ruhig. Mir jetzt sicher, dass alles in Ordnung war, schloss ich die Augen. In die Dunkelheit zu starren war ermüdend. Wenige Minuten später, schlief ich ein. Irgendetwas weckte mich in der Nacht. Dabei konnte ich nicht sagen was. Ich hatte jedoch das Gefühl, als wenn ich nicht alleine in dem Raum war. Da ich auf der Seite, mit dem Kopf zum Fenster lag, öffnete ich meine Augen einen winzigen Spalt, damit ich sehen konnte, ob es geschlossen war. Es war zu und der Sperrriegel in der Position, wie ich ihn hinterlassen hatte. Trotzdem stimmte etwas nicht. Ich konnte die Anwesenheit von etwas oder jemandem spüren, mein Gefühl sagte mir jedoch nicht, wo es oder derjenige sich befand. Sicher, ich hätte mich einfach umdrehen, nach der Lampe greifen und das Licht anmachen können, aber etwas in mir hielt mich davon ab. Außerdem konnte ich genug sehen. Es war nicht vollkommen dunkel im Raum, sondern Sternenlicht drang durch das Fenster ein. Alles, was hell im Raum war, wie zum Beispiel meine Bettdecke, konnte ich gut erkennen. Also drehte ich mich auf den Rücken, als wenn ich mich während eines Traumes bewegte. Doch innerlich war ich vollkommen wach und ...
... mein Herz begann dabei, stark zu klopfen. Da mein Kopf leicht erhöht auf dem Kissen lag, konnte ich, wenn ich langsam die Augen einen spaltbreit öffnete, den größten Teil des Raums überblicke. Ich erschrak fast zu Tode, als ich soweit war, etwas zu sehen. Geschätzte zwanzig Zentimeter über mir, schwebten zwei rötlich glimmende Augen. Sie starrten mich von oben herab an und ich blieb wie erstarrt liegen. Dahinter war alles dunkel und ich meinte, die hellere Zimmerdecke zu erkennen. In gelähmten Zustand, spürte ich auf einmal, wie sich meine Decke anhob und von meinem Körper beiseite geschlagen wurde. Schon lag ich frei und das nur in Unterhose, denn es war mir letzte Nacht zu warm geworden. Während mich die Augen weiter anstarrten, verschwanden sie ab und zu für Millisekunden, anscheinend hatte das Wesen oder was es war, Lieder, die sich zwischendurch schlossen. Dann spürte ich auf einmal etwas, was sich wie Hände anfühlte, jedoch wesentlich zarter war und wärmer als ich selber. Es legte sich leicht, fast nicht zu spüren, auf meinen Brustkasten und strich behutsam darüber hinweg. Dabei blieb es einen Moment an meinen Brustwarzen stehen und reizte diese, bis sie sich versteiften. Normalerweise empfand ich es als unangenehm, wenn jemand das bei mir machte, hier war es anders. Es fühlte sich unheimlich gut an und strahlte ein wärmendes Gefühl in meinen ganzen Körper aus. Besonders zwischen meinen Beinen wurde es gut aufgenommen, versteifte sich mein Schwanz nach ...