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Der Spanner Teil 02
Datum: 30.05.2022, Kategorien: Nicht festgelegt, Autor: bys_napples
... „Wegen widriger Umstände, die ich jetzt hier nicht erklären kann und möchte, benötige ich heute noch eine größere Summe Bargeld. Wie schon eingangs erwähnt, hat Frau Probst Sie wärmstens empfohlen und ich würde gern mit Ihnen die Rahmenbedingungen abstecken." Ich nickte ihm zu. „An welchen Betrag hatten Sie gedacht?" „60.000 Euro", warf er in den Raum. „Eine Menge Holz. Welche Sicherheiten oder Gegenleistungen können Sie mir anbieten?" „Sicherheiten haben wir momentan nicht mehr", sagte er ehrlich heraus. Das war mir klar, ich hatte ja schließlich schon mit Miriam telefoniert, aber das konnte ich ihm natürlich nicht auf die Nase binden. „Also eine Gegenleistung", schloss ich aus seiner Aussage. „Und was stellen Sie sich da vor?" „Sie kennen ja flüchtig meine Frau Emilia? Zumindest hat sie mir erzählt, dass Sie ihr im Bioladen behilflich waren", begann er. „Ich kenne Ihre Frau und wie Sie sagen, flüchtig, worin besteht die Gegenleistung?" fragte ich in einem arglosen Tonfall. Notzke grinste schmierig. „Nun ja, wenn Sie sie kennen, ich meine, ihr Aussehen, dann können Sie sich doch sicherlich vorstellen, wie die Gegenleistung aussehen könnte." Der Notzke war schon ein schmieriger Lappen, aber das war ich wohl auch, jedenfalls hatte ich aus dem Stand einen Steifen, wenn ich mir vorstellte, was ich mit Emilia Notzke alles anstellen würde. Notzke registrierte meine Aufregung, aber nicht meine Erektion und fuhr fort. „Emilia hat aufgrund ...
... einer massiven Störung ihres ventromedialen präfrontalen Cortex Schwierigkeiten, selbständig Entscheidungen zu treffen." „Ihres was?" fragte ich arglos. „Und was bedeutet das?" „Ganz einfach. Sie stellen Sie vor eine Alternative und schlagen ihr eine Lösung vor. Sie wird ohne zu zögern Ihrem Vorschlag folgen. Das haben Sie ja bereits beim Einkaufen mitbekommen, oder?", erklärte er genüsslich und lehnt sich zurück. „Welcher Zeitrahmen ist Ihnen 60.000 Euro wert? Ein Monat, drei Monate, eine halbes Jahr?" Wenn er schon Angebote machte: „Ein Jahr. Ein gutes Angebot für ein Angebot, von dem ich nicht weiß, ob und wie es umzusetzen ist", pokerte ich. Notzke dachte nach. Das Haus gehörte der Bank, er hatte Emilias Geld durchgebracht und auch wenn sie williger geworden war, nach seinen Maßstäben, so hatte ihn Emilia, trotz ihrer fabelhaften Figur, nie jemals befriedigt, weil sie durch und durch verklemmt, prüde und eingebildet war. Ich tat so, als würde ich nachdenken und alles durchrechnen, dabei war schon alles klar. „Gut", sagte ich. „Kommen Sie morgen mit Emilia zu mir, sie demonstrieren mir das, was Sie mir erzählt haben und ich gebe Ihnen die 60.000 Euro für ein Jahr Zeit mit Ihrer Frau ab dem morgigen Tag." „Ich brauche das Geld heut noch", beeilte er sich zu sagen. „Dann kommen Sie heute noch ab 17:00 Uhr", schlug ich vor. „Es tut mir leid, aber ich habe jetzt noch einen Termin, aber soweit haben wir ja alle besprochen, oder gibt es noch etwas zu ...