1. Marlene


    Datum: 07.07.2022, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: byAlexis_Q

    ... anzufangen."
    
    Wie in Trance ging Paulina aus dem Krankenhaus nach Hause. Sie konnte sich nicht einmal erinnern, welchen Weg sie genommen hatte, aber als sie in ihrer Wohnung ankam, hatte sie einen Entschluß gefaßt. Ab heute würde sie jeden Tag leben, als wäre es ihr letzter. Schließlich konnte er das auch sein. Es gab so viele Dinge, die sie schon immer tun wollte, aber für die sie nie den Mut gefunden hatte. Und sie wußte schon, womit sie beginnen würde.
    
    Nach jener Nacht mit Marlene hatte sie nie mit einer Frau geschlafen. Nicht weil es sie nicht gereizt hatte, sondern weil sie Angst hatte, es könnte die Wunden wieder aufreißen, die der Tod ihrer Schwester verursacht hatte. Nun fühlte sie sich bereit herauszufinden, was ihr bis jetzt entgangen war. Vielleicht war es ja das, was diese merkwürdigen Träume ihr sagen wollten.
    
    Paulina hatte sich in der schummrigen Bar einen freien Tisch gesucht. Eine lesbische Freundin hatte ihr einmal verraten, daß dies das beste Lokal in der Stadt war, um Frauen aufzureißen. "Hallo, darf ich mich zu dir setzen?"
    
    Als sie aufblickte, erwartete Paulina beinahe das Gesicht der blonden Fremden zu sehen. Doch zu ihrer Erleichterung stand eine freundlich wirkende Brünette etwa in ihrem eigenen Alter vor ihr. Eigentlich sah sie überhaupt nicht aus wie eine, die in einer Lesbenbar auf Aufriß geht, dachte Paulina, doch sie schalt sich sogleich für ihre Vorurteile.
    
    "Natürlich, gerne. Hallo, ich bin Paulina." - "Schön dich kennenzulernen. ...
    ... Ich bin Barbara, du kannst Babs zu mir sagen." Sie plauderten ein wenig miteinander, Paulina fand die Frau auf Anhieb sympathisch. "Also", raunte Babs schließlich, wobei sie sich ein wenig vorbeugte und wohl nicht ohne Absicht einen Einblick in ihr Dekolletée gewährte, "bist du auch auf der Suche nach etwas für die Nacht?" - "Ja, das bin ich." - "Dann laß uns doch gehen, wie wär's?" - "Klingt nach einem Plan."
    
    "Fahren wir zu dir oder zu mir?", fragte Babs, als sie in ihrem Auto saßen. "Wie du willst, mir ist beides recht." - "Weißt du, ich habe eine verrückte Idee." Babs kicherte. "Ich hätte Lust, es gleich im Auto zu machen. Was meinst du?" Paulina dachte einen Moment nach. Warum eigentlich nicht? Das würde ihrem kleinen lesbischen Abenteuer einen zusätzlichen Kick geben. "Okay, laß uns das tun."
    
    Sie fuhren auf einen verlassenen Parkplatz hinter einem Firmengelände und kletterten auf den Rücksitz. "Ich hab so was schon ewig lang nicht mehr gemacht", flüsterte Babs, während sie sich die Bluse aufknöpfte. "Das ist aufregend, ich bin total heiß." - "Ja, ich auch."
    
    Paulina griff nach ihren Brüsten. Sie waren ziemlich groß und fühlten sich weich und warm an. Unwillkürlich fragte Paulina sich, ob die Blonde ebenfalls so einen schönen Busen hatte. "Ja, spiel mit meinen Titten", hauchte Babs und hakte den BH auf. Paulina knetete ihre Brüste, nahm ihre Nippel in den Mund und saugte daran. Dann zog sie sich mit einer fließenden Bewegung das Kleid über den Kopf. "Gott, du machst ...
«12...789...»