1. Das Bangkok Syndikat 17


    Datum: 21.08.2022, Kategorien: Nicht festgelegt, Autor: bySena78

    ... Tagen würden durch das, was sie ihm jetzt unweigerlich antun musste, zunichte gemacht werden. Zitterte er wieder? Es würde kommen, wenn Wang endlich zufriedengestellt und Christian sich seinem Schmerz ergeben durfte.
    
    Nori griff nach einer silbernen Schachtel, in der dicke, sterilisierte Nadeln aufbewahrt waren. Vielleicht würde Wang zufrieden sein, wenn sie Christian etwas antat, was der Alte selbst niemals würde durchleiden wollen?
    
    Christian hing an seiner Kette und hielt sein Halsband mit beiden Händen umklammert. Er konnte kaum noch stehen, sein ganzer Körper fühlte sich an, als ob er von einer Bestie gehäutet worden wäre. Immer noch schrie und flehte er um Noris Gnade, doch diese holte bereits die erste Nadel aus der Schachtel, die beinahe die Dicke eines Nagels hatte. Sie kannte sich aus mit diesen Techniken, würde ihm keine dauerhaften Verletzungen zufügen, der Schmerz würde für ihn erträglich bleiben, wenn er ihr nicht direkt dabei zusah. Wang hingegen sollte es sehen, so trat sie ein Stück zur Seite, damit der Pate genau beobachten konnte, was sie bereit war, ihrem Sklaven anzutun.
    
    Tatsächlich starrte der Alte auf das Monstrum in ihren Händen. Das würde sie doch nicht wirklich tun wollen? Doch Nori hatte die Nadel schon an Christians Hoden angesetzt und begann diese entsetzlich langsam durch den rechten Testikel hindurch zu drücken. Christians Kreischen und Flehen kannte nun keine Grenzen mehr, während dicke Tränen seine Wangen hinab liefen und auf die ...
    ... Matratze tropften. Die Lippen des so grausam Misshandelten bebten, während er verzweifelt versuchte, seine Oberschenkel zu schließen, um sich vor dieser grausamen Frau zu schützen. Die Domina schien sichtlich verärgert ob seiner Gegenwehr, erhob sich und schlug ihm ihre rechte Hand ebenso hart wie ungehemmt ins Gesicht.
    
    Christian mobilisierte seine letzten Kräfte, sah ihr in die Augen und fand darin etwas, das er bei dieser Frau niemals vermutet hatte. Tränen! Nori weinte tatsächlich. Hatte sie ihre Grenze gefunden, was das Quälen eines Menschen betraf?
    
    Trotz erheblicher Mühe konnte Christian dieses Bild zwischen all seinen Schmerzen nicht verarbeiten, Noris offensichtlicher Gefühlsausbruch überstieg die Grenzen seines Vorstellungsvermögens.
    
    Rufe erklangen am Gang vor dem Appartement.
    
    „Herr Wang! Herr Wang!"
    
    Sichtlich verärgert befahl der Alte seiner Untergebenen, ihr Spiel zu unterbrechen und die Tür zu öffnen. Obgleich er sehr wohl registrierte, dass sie seinen Blick mied, hatte dies im Moment keine Bedeutung für ihn. Es musste etwas passiert sein, sonst hätte man niemals gewagt, ihn zu stören. Er folgte Nori zur Tür und schickte sie zurück zu ihrem Sklaven.
    
    Mit leiser Stimme flüsterte der Unterführer seinem Paten die Neuigkeit ins Ohr.
    
    „Zwei von unseren Leuten sind tot. Sie wurden ohne Vorwarnung erschossen, als sie Schutzgelder eintreiben wollten."
    
    Wangs Stimme war deutlich zu vernehmen. Es schien ihm egal zu sein, dass Nori ihn hören konnte.
    
    „Was ist ...
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