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Das Bangkok Syndikat 14
Datum: 19.09.2022, Kategorien: Nicht festgelegt, Autor: bySena78
... Motivation zu nehmen, war ihr einziger Schutz. 42. Vierundzwanzigster Tag, kurz nach Mitternacht, Bangkok Pochender Scherz hämmerte quer durch Longs Schädel, vor allem aber in seinem Gesicht. Die brutalen Faustschläge, die Wangs Schergen ihm verabreicht hatten, hatten ihm ziemlich zugesetzt. Erschrocken fühlte er mit seiner Zunge einige Lücken in den vorher gesunden Zahnreihen. Wo hatten sie ihn hingebracht? Er hob den Kopf und versuchte sich umzusehen. Er befand sich auf einem Holztisch in einem seltsamen Raum, der ihn an den Operationssaal eines Krankenhauses erinnerte. Als er das monotone Klackern von Stiefelabsätzen hörte, wurde ihm schlagartig klar, wem er die Veränderung seiner Lebensumstände zu verdanken hatte. „Gut. Du bist wach." Long erinnerte sich an das „Gespräch" zwischen ihm und Nori am vorgestrigen Tage. Würde sie nun Rache an ihm üben und sich für die Schläge revanchieren, die er ihr verpasst hatte? Warum lag er hier auf diesem Tisch, anstatt in der Kalkgruppe langsam und auf fürchterliche Weise umgebracht zu werden? „Was machst du mit mir?" Nori näherte sich dem Tisch und beugte sich über sein Gesicht. Zu seinem Erstaunen begann sie, seine Wunden zu desinfizieren. „Geld verdienen." Der Bewegungsunfähige glaubte, nicht richtig gehört zu haben. „Geld verdienen? Wie denn?" Die Domina antwortete ihm nicht, hob ihren Arm und winkte ungeduldig jemanden heran. Zwei stämmige Kerle tauchten in Longs Blickfeld auf. Abgesehen von ...
... schwarzen Ledermasken sowie Halsbändern und Ketten mit Hand- und Fußschellen waren sie völlig unbekleidet. „Was hast du mit mir vor?" Die Domina blickte kurz zu ihm hinunter, blieb die Erklärung aber schuldig. Stattdessen wandte sie sich an ihre Sklaven. „Hebt ihn an!" Long spürte die Hände der Männer an seinen Körper, versuchte sich zu bewegen, doch seine Arme und Beine schienen seinem Willen nicht zu gehorchen. Erstaunt stellte er fest, dass er nicht gefesselt war. Hatte sie ihn etwa gelähmt? Die Thai-Domina befahl den Männern, ihn in der derzeitigen Position zu halten. Zielstrebig ging sie zu einem der fünf Schränke, die sich entlang der Wand aneinanderreihten. Longs Blick folgte ihrer Erscheinung mit instinktivem Interesse. Diese Lederschlampe sah ungemein geil aus, auch wenn sie ihm vermutlich gleich die Hölle bereiten würde. Sie kehrte mit einem seltsamen Gebilde zum Tisch zurück, das ihn entfernt an eine Gasmaske erinnerte. Ein dicker, flexibler und ziemlich langer Schlauch war daran befestigt, der allerdings nirgendwo hinzuführen schien. „Mach Deinen Mund auf." Noris Befehl klang trocken und nüchtern. Long gehorchte nicht, hielt seinen Mund fest verschlossen. Brutal griff die Asiatin in das blutige, fleischige Gebilde inmitten seines Gesichts, ignorierte die Schreie und presste den unteren Teil der Maske auf Longs Mund. „Steck deine Zunge in den Mittelteil, dann lasse ich dich los." Sie verstärkte den Druck auf seine Nase und verlieh ihrer ...