1. Der Spanner Teil 01


    Datum: 29.10.2022, Kategorien: Nicht festgelegt, Autor: bys_napples

    ... auf den freien Stuhl und setzte mich. Sie studierte die Karte und eigentlich müsste sie das Menü ja kennen, weil sie gestern schon hier war und das Ceno eine Wochenkarte hatte. Nun ja. Ich nahm die Speisekarte, ein Kellner kam: „Signore, was kann ich Ihnen bringen?" Ich schaute Barbara an und fragte sie nach ihrem bevorzugten Rotwein. Sie gab die Bestellung in italienisch auf, der Kellner verbeugte sich, nicht ohne dabei in ihr recht freizügiges Dekolleté zu luren.
    
    ‚Hätte ich auch so gemacht', dachte ich und ertappte mich dabei ihre Nippel anzustarren. Barbara merkte das sehr wohl, ließ sich aber nichts anmerken. „Also, ich nehme die Penne all' arrabbiata", sagte ich nach kurzem Studium der Karte, und fügte entschuldigend hinzu, dass ich Veganer sei. „Dann sagen Sie dem Kellner, die Küche soll den Parmesan weglassen, falls sie den überhaupt im Rezept verwenden", sagte sie dazu und bestellte Tagliatelle mit Champignonrahm, als der Kellner mit dem Rotwein kam.
    
    Wir saßen eine Weile stumm am Tisch, als sie den Fragenkatalog eröffnete: „Es schaut nicht gut aus, die Firma zu retten? Oder haben Sie dazu eine andere Meinung?" Ich war etwas überrumpelt von dieser schnellen Einleitung und warf ein paar Zahlen und Prognosen in den Raum. Sie nickte dazu und ich lenkte das Gespräch auf die Privatentnahmen ihres Mannes, die sie erstaunt registrierte.
    
    Es ratterte in ihrem Hirn, als ich ihr die Zahlen eröffnete und als der Kellner das Essen brachte, hatten wir beide Zeit, zu ...
    ... überlegen. Barbara schmatzte etwas beim Essen, nicht unangenehm, ehr so, wie eine Frau, die einen Schwanz bläst, diese kleine Schmatzgeräusche, wenn der Kolben aus dem Mund und hinein fährt. Zack, da war sie. Die Erektion war so heftig, dass die Serviette, die auf meinem Schoß lag eine Ausbuchtung bekam.
    
    „So viel Geld braucht man eigentlich nur für Drogen oder Huren", warf ich in den Raum. Sie schaute mich entsetzt an. „Hubert. Ausgeschlossen. Obwohl", murmelte sie vor sich hin. „Wir haben seit vier Jahren keinen Sex und wenn, dann kann ich das nicht als solchen bezeichnen." Sie verstummte, als sie merkte, dass sie allzu Intimes ausplauderte.
    
    „Das würde ich bei einer Frau wie Ihnen nicht erwarten", stammelte ich verlegen und wurde rot. Sie war amüsiert über mein holpriges Kompliment und fuhr fort: „Hubert und ich haben eine Art Zweck WG. Mein Vater hat damals einen Nachfolger gesucht, mir hat er die Leitung der Firma nicht zugetraut. Er zwang mich praktisch dazu, Hubert zu heiraten, indem er drohte, sonst alles der Kirche zu vermachen und ich kenne meinen Vater, er hätte es getan. So habe ich mich arrangiert vor jetzt gut 9 Jahren."
    
    „Das tut mir leid."
    
    „Ach das muss es nicht", sagte sie lapidar. „Ich wollte damals nur mein Prinzessinnenleben nicht aufgeben. Mittlerweile bin ich aber soweit, dass mir das Zusammenleben mit Hubert mein Leben vermiest."
    
    Dann tun Sie was dagegen", schlug ich vor.
    
    Sie schaute mich interessiert an. „Was schlagen Sie vor? Was soll ich ...
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