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Der Samenspender Teil 06
Datum: 31.10.2022, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: bydisguise51
Die Gräfin und der zuschauende Ehemann (Teil 6) Die zwei Tage bis zu meinem Termin bei der Gräfin verflogen im Nu und ich saß im Auto nach Liebenwalde. Ich fuhr durch den Ort zum Anwesen der Gräfin. Ich hatte mich etwas in der Fahrzeit verrechnet und es war mittlerweile 20:25 Uhr, als ich das Auto vor dem Haupthaus abstellte und zu dem Treppenaufgang ging. Das Dröhnen des Anklopfhammers dröhnte durch die große Halle und Tai Lin machte die Türe auf. „Sie sind spät dran. Die Gräfin wartet schon auf Sie", begrüßte mich die Angestellte. „Kommen Sie, die Gräfin erwartet Sie in ihrem Schlafzimmer." Ich folgte dem Dienstmädchen zu der großen geschwungenen Treppe, die in den ersten Stock zu einer Balustrade führte, die die verschiedenen abzweigenden Gänge des ersten Stocks verband. An den Wänden der Treppe waren verschiedene Personen, der Kleidung nach zu beurteilen der vergangenen Jahrhunderte, abgebildet. Ich nahm an, dass es sich um Vorfahren der Gräfin handelte. Oben angekommen, wandte sich das Dienstmädchen in den linken Gang und ich folgte ihr, bis wir zu einer großen Flügeltür am Ende des Ganges kamen. Tai Lin klopfte und von drinnen hörten wir ein „Herein". Das Dienstmädchen öffnete die Tür und ließ mich vortreten. Es war ein gewaltig großes Schlafzimmer mit dickem rotem Teppich mit blauen Mustern und stoffbespannten Wänden, die von flachen Marmorsäulen unterbrochen wurden. Das Licht der beginnende Abendsonne und das Licht des großen kristallenen Kronleuchter an ...
... der Zimmerdecke reflektierte sich von den Wänden und dem Teppich und verstärkten den roten Charakter des Zimmers, was mich an die Atmosphäre in einem Etablissement mit käuflichen Damen erinnerte. An einem antiken Frisiertischchen mit großem Spiegel saß die Gräfin und betrachtete ihr Gesicht. Sie wandte sich nicht um und sagte zu mir: „Sie sind spät dran." Ich hielt es für besser, diese Tatsache nicht zu kommentieren oder mich gar zu entschuldigen. Da ich nichts erwiderte, drehte die Gräfin sich zu mir um und meinte: „Sie können sich schon einmal ausziehen." „Gleich ganz?", fragte ich zurück. "Ja, gleich ganz ausziehen oder wie soll es sonst gehen?", gab sie unwirsch zurück. Auch auf die Gefahr hin, die Gräfin noch mehr zu verärgern, wollte ich genauer wissen, was sie mit „sonst gehen" meinte. „Was soll sonst gehen?", fragte ich nach. „Wollen Sie angezogen mit mir kopulieren?", fragte sie zurück. „Nein", erwiderte ich und wollte das mit der Bezahlung nochmals klären. „Und für das Kopulieren bekomme ich einen Gutschein für eine werdende Mutter meiner Wahl?" „Das habe ich Ihnen zugesagt", bestätigte die Gräfin. Ich zog meine Sachen aus und behielt aber die Unterhose an, da sich die Gräfin vor dem Spiegel weiter um ihr Aussehen kümmerte. Bisher konnte ich nur ihre nackten Schultern sehen. Auf Höhe ihrer Schulterblätter hatte sie ein schwarzes Korsett an. Durch den großen Stuhl, der mit seiner Lehne den Rest verbarg, konnte ich nicht mehr erkennen. Im Spiegel konnte ich nur ...