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Das Bangkok Syndikat 16
Datum: 26.11.2022, Kategorien: Nicht festgelegt, Autor: bySena78
... von Weitem sehen." Jasmin eilte ihm nach, packte ihn an seiner rechten Schulter und drehte ihn zu sich um. „Du hältst dich jetzt also für das Opfer, ist das so? Warum denn bitte? Weil ich mich von dir nicht flachlegen lasse? Weil ich dir gestanden habe, dass du nicht mein Typ bist? Wer von uns verhöhnt nun wen?" Der Arzt blickte ihr missgelaunt ins Gesicht. Sie hatte recht, er wusste es. Es war ihr Körper, der ihn reizte, viel mehr hatte sie ihm auch nie von sich gezeigt. Ihm gegenüber hatte sie stets die Klub-Chefin gespielt, sich arrogant und unnahbar gegeben. Dennoch hatte er versucht, ihr näherzukommen und mehr von ihr zu erfahren. „Es ist durchaus normal für einen Mann, eine Frau zu begehren, Jasmin. Und nur weil ich dich attraktiv finde, heißt das nicht, dass ich kein Interesse an dir als Mensch habe." Er zögerte, fuhr dann aber fort. „Ich wollte einfach nur eine Chance." Jasmin starrte ihn an. Sie verstand seine Worte und empfand sogar etwas Mitleid für den Arzt. Dennoch, sie wollte nicht so weit gehen. Er aber verstand ihr Zögern, wandte sich ab und ließ sie bei dem Mann zurück, der sie vor wenigen Tagen noch so schrecklich gequält hatte. Es wurde seltsam still, als die Schritte des Arztes im Gang verhallt waren. Sie war nun mit dem gefesselten Ex-Mafioso allein. Achtundzwanzigster Tag, morgens, Bangkok Chai hatte schlecht geschlafen. Er war erst in den frühen Morgenstunden in sein Appartement zurückgekehrt und nicht an der Couch ...
... vorbeigekommen, ohne sich in sie hineinzufallen zu lassen und wohlig aufzustöhnen. Arlak und er hatten sich wieder blendend verstanden, den ganzen gestrigen Tag zusammen verbracht und auch noch den größten Teil der Nacht, auch wenn es dieses Mal keinen sexuellen Hintergrund gegeben hatte. Nach langer Zeit war die Spannung endlich wieder einmal aus Chais Denken und Handeln gewichen, frei und unbefangen hatte er sich gefühlt. Nur dem Bier hatte er wohl zu sehr zugesprochen. Er rieb sich die Schläfen und versuchte seine Augen vor dem aufkommenden Licht der Morgensonne zu schützen. Ein paar Stunden Ruhe, dann würde er sehen, wie er in dem Fall weiterkommen könnte. Bei diesen Überlegungen begann sein Gehirn auch schon wieder auf Hochtouren zu arbeiten, unliebsame Gedanken drängten in sein Bewusstsein. Nori, Christian, Tom und Alain. Ach ja, und Uaan ... Er stöhnte. Dass Nori ihn ausgerechnet dieser Frau zugeführt hatte ... wie war das nur möglich? Ein schrecklicher Zufall? Sein Gewissen ließ ihn keine wirkliche Ruhe mehr finden. Was hatte er noch dieser Yada versprochen? Immer noch glaube er, die enge Scheide der jungen Frau spüren zu können. Ihm schwindelte. Er durfte nicht daran denken, es machte ihn krank. Seine Aufgabe war es, Uaan und den Jungs zu helfen, stattdessen verging er sich auch noch an ihnen. Chai fasste sich an den Kopf. Er war doch sonst so professionell. Warum nur fixte ihn diese SM-Scheiße derart an? Er plagte sich beinahe eine Stunde lang mit seinen ...