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Das Bangkok Syndikat 16
Datum: 26.11.2022, Kategorien: Nicht festgelegt, Autor: bySena78
... Detektiv. Entschlossen setzte sie bereits zu einem weiteren Tritt an, als plötzlich etwas gegen ihren Hals klatschte. Ein schwarzer Schleier legte sich augenblicklich über ihre Augen, dann verlor sie das Bewusstsein und sackte in die Arme des Bodyguards. „Scheiße! Wo warst du denn so lange, Viktor?" Der Riese zeigte eine entschuldigende Geste, während er die Sadistin mit einer Hand über seine rechte Schulter legte. „Tut mir ja leid, Chef. Aber ich habe vorhin zu scharf gegessen." Chai hatte immer noch Mühe, aufrecht zu stehen. Langsam taumelte er auf seinen „Neffen" zu, der, wie er selbst, von der Domina völlig überrumpelt worden war. „Schaffen wir sie in das andere Zimmer. Sicher ist sicher." Mit nach wie vor geschulterter Domina half der Hüne Arlak beim Aufzustehen. Dessen Gesicht war völlig verheult, Nori hatte schrecklich an ihm gewütet. „Das tut so weh. Verdammt! Wieso tut das denn so weh?", jammerte der misshandelte Junge. Chai warf ihm einen mitleidigen Blick zu. Es war unglaublich, wie diese Frau sie überrumpelt und vorgeführt hatte. „Wir können. Der Flur ist frei." Die drei Männer gingen so schnell sie konnten den Gang ein Stück weit entlang, öffneten die Fluchttür zum Stiegenhaus und eilten die Treppe zu der darunter liegenden Etage hinab. Chai hatte dort ein weiteres Zimmer gemietet, wo er, vor der Mafia sicher, nach seinen Bedingungen mit der Domina sprechen und verhandeln wollte. „So! Jetzt sind wir erst einmal sicher. Viktor! ...
... Durchsuche sie und nimm ihr das Handy weg. Ist vielleicht sogar besser, wenn du es kaputtmachst." Der Leibwächter schleuderte die Frau rücksichtslos aufs Doppelbett, durchstöberte sie gründlich und ließ schließlich deren Mobiltelefon auf den Boden fallen. Ein knackendes Geräusch, dann war es regelrecht pulverisiert. „Ist vielleicht besser, wenn wir sie fesseln. Sieh mal in die Tasche, Viktor! Bestimmt hat sie diesbezüglich etwas mitgebracht." Chai ging es mittlerweile wieder besser. Behutsam kümmerte er sich um Arlak und half ihm, in einem der Sessel Platz zu nehmen. „Nimm besser noch ein Kissen!" „Wie kann man sich solch eine Scheiße nur freiwillig antun? Das ist doch völlig verrückt!" „Komm erst mal wieder zu dir, dann erklärst du mir, warum du Nori mit nach oben gebracht hast. Ich dachte, wir hätten uns abgesprochen?!?" Arlak war sein Versagen sichtlich peinlich, dennoch wollte er Chai nicht anlügen. „Tut mir leid. Ich war einfach zu dämlich und habe mich von einem alten Bekannten ablenken lassen. Nori hat mich sofort bemerkt, im Nachhinein kann ich ihr Gedächtnis nur bewundern." Der Junge warf einen ängstlichen Blick auf die Teufelin, die mittlerweile gefesselt auf dem Bett lag. Viktor saß neben ihr und kontrollierte nochmals den festen Sitz der Fesselbänder. Beinahe eine volle Stunde verstrich, bis die Domina endlich wieder stöhnend zu sich kam. Sie schien sich nicht gut zu fühlen, wirkte orientierungslos und begriff nur langsam. „Chef! Sie ...