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Das Bangkok Syndikat 16
Datum: 26.11.2022, Kategorien: Nicht festgelegt, Autor: bySena78
... sie! Christian ist Waise, erkundige dich." Chai dachte an das auf allen vieren an der Seite der Domina kriechende Geschöpf, an dem Tag, als er Arlak in diesen Klub begleitet hatte. Er wusste jetzt, wer dieser Sklave war. „Und was könnten meine Auftraggeber ausrichten? Wang ist ein mächtiger Pate mit vielen Verbindungen." Nori grinste breit. „Das ist nicht meine Sorge, sondern ihre! Es wird ihnen schon etwas einfallen." Die Domina ließ Anstalten erkennen, sich aufrichten zu wollen, aufzustehen, Viktor aber drückte sie wieder auf die Matratze zurück. „Sie werden sich in der Zwischenzeit nicht weiter an den Deutschen vergehen, Mistress Nori! Versprechen Sie mir das!" Mit nachdenklichem Blick betrachtete die Domina den Ermittler. Dann aber wandelte sich ihre Miene in pure Bosheit. „Sie werden weiter ihre Arbeit verrichten, du kannst Sie dir aber gerne ansehen. Ruf mich an, dann werde ich sie dir zeigen." Aus ihrem Tonfall konnte Chai keine Rückschlüsse auf die Intention hinter ihren Worten ziehen. Er dachte nur an die Arbeit, die Tom für Arlak hatte verrichten müssen. Das allein genügte ihm. „Was verlangen Sie, damit die Deutschen nicht weiter von Ihnen gequält werden?" Nori zeigte ihm ein süffisantes Lächeln. „Bring mir Geld in den Klub. Du allein! Ich werde dir dann sagen, für wie lange es reicht." Der Detektiv verneinte. Er würde sich sicherlich nicht freiwillig in die Hände dieser Verrückten begeben. „Nein! Ich denke, wir werden ...
... auch so eine Lösung finden, die Sie zufriedenstellt. Sollten Sie Ihre „Gäste" weiterhin quälen, könnte es vielleicht doch noch zu Kurschlussreaktionen kommen, die wir beide doch eigentlich vermeiden wollen, nicht wahr?" Das Gesicht der Sadistin blieb ausdruckslos. „Ich will jetzt gehen. Du rufst mich an!" Sie warf Viktor einen fordernden Blick zu, der jedoch wartete in aller Ruhe auf Chais Reaktion. „Ist gut. Lass sie gehen." Arlak zuckte regelrecht zusammen, als die Zimmertür lautstark hinter der Domina ins Schloss fiel, dann aber wandte er sich umso eindringlicher an Chai. „Warum gibst du dich ihr gegenüber so devot? Sie war doch in unserer Hand, oder etwa nicht? Mensch, ich habe gedacht, wir haben alle Trümpfe in der Hand und du tust so, als ob du immer noch ihr Sklave wärst und ihr dienen müsstest." Der Ermittler antwortete nicht sofort, seine Gedanken kreisten immer noch um das Gesprach mit dieser Frau. „Es ist gut so, glaub mir. Es ist besser, wenn sie mich unterschätzt, als dass sie mich als ernsthafte Bedrohung ansieht. Zumindest zu diesem Zeitpunkt. Wichtig ist jetzt, dass wir jetzt sehr schnell handeln, damit die Jungen von dort endlich wegkommen." Arlaks Wut war noch nicht verfogen. „Sprichst du von zwei oder drei? Was ist mit diesem Christian? Du willst ihn doch nicht tatsächlich in den Händen dieser Frau lassen?" Der junge Blogger stöhnte, als er an die Schläge dachte, die ihm diese Frau verabreicht hatte. Seine Haut fühlte sich immer ...