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Das Bangkok Syndikat 16
Datum: 26.11.2022, Kategorien: Nicht festgelegt, Autor: bySena78
... indischen Raum zu kommen. Sie grüßten die im Raum Anwesenden freundlich, selbst Tom und Alain, die in ihren Augen einfach nur Masochisten waren, die gerne unter der grausamen Hand ihrer Herrinnen litten. Nori wandte sich an die beiden, während sie ein Blatt Papier an Toms Rücken hielt, auf dessen Lippen und Nase deutete, schließlich auch auf seine Stirn. Dann drehte sich zu Kim um. „Du kannst dir überlegen, wie du Deinen süßen Alain zeichnen willst." Augenblicklich setzte die Angesprochene zum Widerwort an, doch Noris harsche Reaktion unterband ihr das Wort. „Provoziere mich nicht, sonst findet sich ganz schnell eine neue Rolle für dich!" Kim atmete tief durch, warf einen entschuldigenden Blick auf Alain und trat an den kleineren, indischen Tätowierer heran. „Was ist denn zwischen Euch?" Jasmin starrte zwischen den beiden Dominas hin und her. „Nichts! Geh wieder nach oben. Wenn der Onkel anruft, gib mir Bescheid, es ist mir wichtig." Die Klub-Chefin musste ihren Groll hinunterschlucken, sie fühlte sich tief in ihrer Würde verletzt. Nochmals blickte sie der blonden Domina ins Gesicht, dann verließ sie den Raum. Ein sonores Brummen erfüllte den Saal, als sich die Tätowierer anschickten, die Haut der Sklaven mit ihren Zeichnungen zu versehen. Zweiunddreißigster Tag, mittags, Bangkok Nori war sichtlich zufrieden. Tom und Alain sahen jetzt aus wie Masochisten, die ihre Leidenschaft offen zur Schau stellten. Fünf Stunden hatte es bereits gedauert ...
... und die Tätowierer würden sicher noch weitere zwei Tage benötigen, um die Körper der beiden Deutschen großflächig zu zeichnen. Doch das reichte der Domina noch nicht. Sie hatte Tom und Alain die Nasenscheidewand mit einer dicken Nadel durchstoßen und Jedem einen massiven Nasenring gesetzt. Eine gute Methode, um den Status des Sklavenviehs zu verdeutlichen, wie sie fand. Die Domina freute sich auf Christian. Sie würde ihn an ihrer guten Stimmung teilhaben lassen, indem sie ihn ausgiebig benutzte. Vorher wollte sie aber dem „Onkel" noch einige Fotos von den Deutschen schicken, die sie mit ihrem Handy angefertigt hatte, sie würden mit Sicherheit dazu beitragen, seine Auftraggeber entsprechend zu motivieren. Nori betrat ihr Appartement und ging durch den kurzen Flur in den Wohnraum. Christian starrte auf den kleinen Fernseher, der, etwas seitlich versetzt, auf einem kleinen Tisch an der dem Bett gegenüberliegenden Wand stand. Die Domina hatte ihm schon frühmorgens einen englischen Kanal eingestellt, in der Hoffnung, dass der Junge wieder etwas normaler auf sie reagieren würde. Als der Junge ihrer Anwesenheit gewahr wurde, begann er augenblicklich wieder heftig zu zittern. Sofort beschlich ihn aber auch die Angst, etwas Verbotenes getan zu haben. Nori starrte ihn an, spürte Wut und Ungeduld in sich aufkommen. Warum durfte sie ihn nicht mehr schlagen und quälen, wenn er etwas falsch machte? Warum sollte sie auf ihn Rücksicht nehmen müssen? Was unterschied ihn von den anderen ...