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Das Bangkok Syndikat 16
Datum: 26.11.2022, Kategorien: Nicht festgelegt, Autor: bySena78
... ist mit Wang? Hast du etwas erreichen können?" Der Blick des Ermittlers blieb nichtssagend. „Ich denke, es ist besser für Sie und Ihre Gesundheit, wenn Sie über meine Maßnahmen nur so viel wissen, wie unbedingt nötig ist. Aber ich denke, Sie können zuversichtlich sein. Die Gespräche wurden geführt, entsprechende Maßnahmen sind bereits in Vorbereitung." Nori fiel für einen Moment aus ihrer Rolle und dachte an den Mann, der ihr Leben so nachhaltig geprägt hatte. Sie hasste ihn und hoffe darauf, dass er qualvoll zu Grunde ging. „Wenn es keine weiteren Fragen Ihrerseits gibt, wäre ich dankbar, wenn wir uns jetzt voneinander verabschieden würden. Ich denke, wir haben alles geklärt, was momentan wichtig ist." Die Domina schüttelte den Kopf und zeigte keinerlei Anstalten, dem Wunsch des Ermittlers zu entsprechen. Im gegenteil, sie blieb auf ihrem Stuhl sitzen und überkreuzte bequem die Beine. Sie war interessiert an diesem Mann, er könnte ihr sicherlich nützlich sein, vielleicht auch als Vermittler, wenn sie das Land verlassen musste. „Aber dann verpasst du ja die ganze Vorstellung, die ich für dich geplant habe. Praktisch mein Gastgeschenk an dich." Die Domina nickte Uaan zu, die daraufhin ihren Umhang fallen ließ. Sie war vollkommen nackt und an Hals, Händen und Füßen mit Ringen und Ketten gefesselt. „Reiche mir die Tasche, Sklavin! Wenn unser „Onkel" hier nicht mitmachen möchte, wollen wir ihm doch wenigstens einmal zeigen, wie hart der Alltag einer ...
... kleinen Maso-Schlampe wie dir sein kann." Chai zeigte sich entsetzt, als Nori eine Hundepeitsche aus einer mittelgroßen Umhängetasche kramte und sich anschickte, seitlich von Uaan Aufstellung zu nehmen. Die kleine Thailänderin hatte bereits Tränen in den Augen und versuchte sich auf das nun unweigerlich Folgende vorzubereiten. „Hören Sie auf damit und verlassen Sie meine Wohnung!" Nori, die bereits zum ersten Hieb ausgeholt hatte, hielt augenblicklich inne und zeigte tatsächlich Anstalten, die Peitsche wieder in der Tasche verschwinden zu lassen. „Wirklich? Nicht mal eine kleine Vorstellung?" Die Domina spielte die Enttäuschte wenig überzeugend. „Dann wird Uaan aber sehr enttäuscht sein. Aber sie kann unbesorgt sein, zu Hause haben wir viel feinere Sachen und ich werde sie mir dann ein paar Stunden lang so richtig vornehmen." Chai spürte unbändige Wut in sich aufsteigen. Ihm tat das Mädchen einfach nur leid. „Verdammt! Was wollen Sie denn eigentlich von mir?" Nori hatte den Detektiv endlich dort, wo sie ihn haben wollte. Er zeigte ihr eine sanftmütige Seite, an der sie ihre Hebel problemlos ansetzen konnte. „Die nächste Session. Du wirst mir ein guter und treuer Kunde werden, da bin ich mir ganz sicher." Chai stöhnte, am liebsten hätte er Viktor hinzugezogen, damit er dieses Scheusal endlich unter Kontrolle brachte. Wie aber sollte das möglich sein, solange sich die Deutschen in ihrer Gewalt befanden? „Sklavin! Zieh unseren Onkel aus! Ich will ...