1. Das Bangkok Syndikat 16


    Datum: 26.11.2022, Kategorien: Nicht festgelegt, Autor: bySena78

    ... nicht noch länger darauf warten müssen, dass er seine Gebieterin mit dem Sklavengruß ehrt."
    
    Nori beobachtete ihre Sklavin, die dem Schnüffler beim Entkleiden zur Hand ging. Dieser kleine Wicht hatte wirklich einen sehr zerbrechlichen und schmächtigen Körper.
    
    „Was ist jetzt? Muss ich noch lange auf Euch warten?"
    
    Die Domina holte die Peitsche wieder aus der Tasche und strich demonstrativ mit ihrer linken Hand über deren Riemenquaste. Sie würde dem Onkel damit ziemlich hart zusetzen, schließlich hatte er es gewagt, gegen sie aufzubegehren. Übertreiben durfte sie es dennoch nicht. Schließlich brauchte sie ihn noch und durfte ihn folglich nicht völlig abschrecken.
    
    „Sag mal ... der Typ vom letzten Mal ... er ist nicht in der Nähe, oder etwa doch?"
    
    Chai blickte der Mistress erstaunt ins Gesicht. Uaan war gerade im Begriff, seine Unterhose herunterzuziehen. War es nur eine Vermutung ihrerseits oder hatte er sich verraten?
    
    „Was guckst du denn so überrascht? Hab ich ins Schwarze getroffen?"
    
    Die Wangen des Ermittlers färbten sich rot. Viktor war sein einziger Trumpf, den er noch ihr gegenüber hatte, soweit es den heutigen Abend betraf.
    
    „Schick ihn weg! Das, was ich gleich mit dir anstellen werde, muss er nicht sehen."
    
    Chai starrte schweigend vor sich hin und schien zu überlegen. Nori aber wurde zusehends ungeduldiger.
    
    „Ich habe dir etwas gesagt! Also gehorche gefälligst!"
    
    Die Domina näherte sich Chai, während Uaan ihr ehrfurchtsvoll Platz ...
    ... machte.
    
    „Mach schon! Sonst gehen wir und ich mach mir meinen Spaß mit der Kleinen hier."
    
    Nori lächelte zynisch.
    
    „Wie heißt es noch so schön? Geteiltes Leid ist halbes Leid."
    
    Chais Gedanken rasten. Er sah die nackte Angst in den Augen der jungen Frau. Sie musste schon am eigenen Leib erfahren haben, was es bedeutete, Spaß mit Nori zu haben.
    
    „Sie wissen, dass die weiteren Verhandlungen davon abhängen, wie Sie mit mir umgehen?"
    
    Auf Hohn und Spott verzichtend nickte die Domina dem Ermittler zu.
    
    „Mach schon! Dann können wir endlich anfangen."
    
    „Das kann doch wohl nicht dein Ernst sein, Chai! du willst wirklich mit dieser Hexe allein bleiben? Bist du noch ganz bei Sinnen?"
    
    „Sie hat mir ihr Wort gegeben, mir passiert nichts."
    
    Chai hörte Viktors dumpfes Gelächter.
    
    „Ich werde trotzdem in der Nähe bleiben, für den Fall, dass du mich brauchst. Sei also ohne Sorge."
    
    Chai atmete aus. Er war dankbar, dass er diesen Mann auf seiner Seite hatte. Viktor war nicht nur sein Personenschützer, vielmehr auch ein Freund, auf den er sich verlassen durfte.
    
    „Gut. Ich werde anrufen, wenn ich dich wieder brauche."
    
    Demonstrativ betätigte der Ermittler die „Beenden-Taste" seines Mobiltelefons.
    
    Nori schien zufrieden und näherte sich ihm zielstrebig. Ungehemmt griff sie nach seinem Glied und zog ihn brutal zu sich heran. Als ihre Körper sich berührten, spürte Chai das Leder ihres Outfits auf seiner Haut. Er konnte sich nicht dagegen wehren, dass ihn diese Berührung ...
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