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Das Bangkok Syndikat 16
Datum: 26.11.2022, Kategorien: Nicht festgelegt, Autor: bySena78
... Wange. Wider Willen musste er sich eingestehen, dieses Gefühl zu genießen und mehr davon zu wollen. Sie aber hatte sich bereits von ihm gelöst und ging nachdenklich um ihn herum. Vielleicht überlegte sie, wie es zwischen ihnen weitergehen sollte? „Kennst du dich mit CBT aus?" Long starrte die Domina verständnislos an. Wanda aber hob ihre Augenbrauen, als wäre sie von seiner mimischen Antwort überrascht worden. „Du hörst das zum ersten Mal, richtig?" Long antwortete mit einem entschiedenen Nicken und fixierte die Malaiin mit seinen Augen. Die Domina aber dachte an Nori. Ihre langjährigen Erfahrungen trügten sie also nicht. Dieser Mann vor ihr war keinesfalls ein erfahrener Masochist und diese Erkenntnis gebar augenblicklich tiefgehende Neugier in ihr. „Da hat mich Mistress Nori also wieder einmal angeschwindelt? Ist das der Grund, warum ich nicht mit dir reden soll, beziehungsweise es gar nicht darf? Weil ich dich foltern und quälen soll, obwohl du das eigentlich überhaupt nicht möchtest?" Long schwieg weiterhin. Er dachte an seine Beerdigung in der Leichenhalle. Was auch immer Wanda mit ihm anstellen würde, Noris Grausamkeit war sie nicht gewachsen. Deren Brutalität war nicht zu toppen. Die Malaiin erkannte sein Zögern. Trotz ihrer erwartungsvollen Mimik schwieg er nach wie vor beharrlich. Long schien vor irgendetwas ziemliche Angst zu haben und Wanda war sich sicher, dass nicht sie der Grund für seine Panik war. „Na gut. Wie du willst. Dann ...
... zeige ich dir eben mal, was CBT wirklich ist. Ein wenig Weiterbildung kann ja nicht schaden, nicht wahr?!? Nori hat mir jedenfalls erzählt, dass du es liebst, wenn deine Eicherchen und dein Schwanz über einen langen Zeitraum so richtig gemein malträtiert werden. Außerdem soll ich keine Zurückhaltung üben, sondern mich so richtig nach Herzenslust an dir austoben. Möglicherweise hat sie ja in dem Punkt wirklich nicht gelogen? Wir werden es schon rausfinden, verlass dich drauf. Ist nur eine Frage der Zeit. Und davon haben wir zwei Hübschen ja mehr als genug, nicht wahr?" Long beschloss, dennoch zu schweigen, und schloss die Augen. Was auch immer nun auf ihn zukommen sollte, es würde irgendwann der Moment kommen, da er sich für all das, was man ihm hier angetan hatte, grausam rächen würde. Sechsunddreißigster Tag, mittags, Bangkok Khoa stand am Balkon und blickte auf die Straße, wo einer seiner Kollegen schon seit etwa einer halben Stunde mit zwei fremden Typen diskutierte. Die beiden waren schon gestern da gewesen und hatten sich am Rande der Hauptstraße und in den Querstraßen herumgetrieben. Er beobachtete die drei Männer schon seit einiger Zeit. Dass Sarot immer wieder zum Haus blickte, wollte ihm nicht gefallen. „Hey! Was quatscht du da mit diesen blöden Wichsern stundenlang rum? Komm gefälligst rein, ich will mit dir reden!" Nicht nur die drei Männer erschreckten sich ob des rauen Tons, auch mehrere Passanten sahen eingeschüchtert an der Hausfassade nach ...