1. Die Rettung unserer Ehe


    Datum: 01.12.2022, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: bykleinaberfein

    ... noch in die Hand gekommen, hätte ich längst abgespritzt. Aber auch so merkte ich, dass es nicht mehr lange dauern konnte.
    
    Ich wollte nicht gleich beim ersten Mal alles verderben. Deswegen wollte ich sie warnen.
    
    „Du, ich komm jetzt gleich, wenn Du so weiter machst"
    
    Sie hob erst die Augenbrauen, dann den Daumen der rechten Hand. Und machte weiter. Immer weiter. Bis ich explodierte und mich Schub für Schub in ihren Mund entleerte. Carola entließ nun mein Teil aus ihrem Mund. Und dann kam die Krönung: Sie schluckte einmal tief, strahlte mich an und sagte: „Mmmmh, lecker. Genau die richtige Vorspeise. Jetzt gehen wir aber essen."
    
    Ach ja, stimmt: Wir wollten ja schon seit längerem zu Abend essen. Jetzt hatte ich aber auch richtig Hunger. Im Nu war auf der Terrasse der Tisch gedeckt. Wir hatten alle Kalten Tapas, die wir in die Hände bekamen, in ausreichendem Maß eingekauft. Oliven, Serrano, Manchego, getrocknete Tomaten, Chorizo, eingelegte Sardellen,Artischocken, kalte Gambas. Ganz viel Baguette. Und eiskalten Cava, den trockenen Sekt aus Katalonien.
    
    Wir genossen intensiv und konzentriert. Geredet wurde nicht viel und nur belangloses: Wettervorhersage für die nächsten Tage (sonnig und heiß), Nachbarn (weder zu sehen noch zu hören), Entfernung zur Bäckerei für das Frühstück am nächsten Morgen (500 Meter). Nachdem wir alles verputzt hatten, verfrachteten wir Teller und Besteck in der Spülmaschine und nahmen dann das letzte Glas Cava mit in die Hollywoodschaukel, die ...
    ... die Ferienwohnung im Garten auch noch im Angebot hatte.
    
    Nachdem wir noch einmal auf einen schönen Urlaub angestoßen hatten, fragte Carola halblaut und in sehr ernstem Ton:
    
    „Habe ich Dich sehr geärgert heute?"
    
    „Geärgert? Gar nicht. War doch alles wunderbar. Ein-, zweimal habe ich mich gefragt, ob Du mir bis heute Deine Zwillingsschwester verschwiegen hast. Aber das war nur ganz am Anfang. Danach habe ich den Tag einfach nur genossen."
    
    „Freut mich, dass es Dir gefallen hat. Aber vielleicht ist es Zeit, dass ich mal etwas erkläre."
    
    „Nur, wenn Du möchtest. Wir können auch einfach so weitermachen wie heute Nachmittag."
    
    „Ganz sicher machen wir so weiter. Mindestens so. Aber es ist mir schon wichtig, darüber zu reden. Weil die Situation in den letzten Monaten auch für mich nicht einfach war. Ich habe ja deutlich gespürt, dass Du mit unserem Liebesleben nicht zufrieden warst. Aber ich konnte damit überhaupt nicht umgehen. Ich wusste nicht, was ich jetzt anders oder besser machen soll. Das hat mich sehr belastet. Auch wenn Du das vielleicht nicht immer gemerkt hast."
    
    „Das habe ich tatsächlich nicht", antwortete ich. Mir wurde mitten in der lauen Sommernacht plötzlich kalt. Ich Trottel hatte immer nur an mich gedacht, mein Vergnügen, meine Befriedigung und meine Experimentierlust. Und sah in erster Linie mich als Opfer, weil Carola jede Veränderung des Bewährten ablehnte. Dass ich aber umgekehrt auch sie durch meine Unzufriedenheit stark unter Druck gesetzt hatte, ...
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