1. Die Rettung unserer Ehe


    Datum: 01.12.2022, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: bykleinaberfein

    ... Ehejahren eingeübten Bewegungen dem Höhepunkt entgegen. Immer enthemmter wird unsere Akustik. Sie wimmert nur noch, bei mir ist es mehr Hecheln. Aber alles gar nicht mehr bewusst, sondern nur noch komplett fern- und triebgesteuert.
    
    Und dann ist es soweit. Ich merke, wie sich die Eier zusammenziehen und der Saft buchstäblich von unten hochsteigt. Und gerade als sich der erste Schuss löst, spüre ich, wie sich ihre Scheide krampfartig um meinen spritzenden Schwanz zusammenzieht. Es hat also tatsächlich funktioniert: Komplett synchron springen wir beide über die Klippe. Wahnsinn, wie schön Sex sein kann, wenn sich zwei Körper so lange und so gut kennen und die Eigentümer dieser Körper sich auch sexuell hundertprozentig vertrauen.
    
    Wie großartig doch die Welt an sein kann, denke ich mir, als ich nach Dusche und Anziehen die wenigen hundert Meter zum Bäcker marschiere, um Brötchen für das Samstagsfrühstück zu organisieren. Ich könnte immer wieder vor Begeisterung in die Luft springen, wenn ich daran denke, wie viel Glück ich mit Carola habe. Und das nicht nur in sexueller Hinsicht.
    
    Wir hatten uns im Studium kennen und lieben gelernt, lebten am Stadtrand von München und waren seit über zwanzig Jahren sehr glücklich verheiratet. Besonders freuen wir uns über drei gesunde, lebhafte, aber auch fleißige und vernünftige Kinder. Die beiden Älteren sind schon zum Studium über Deutschland verteilt. Die jüngste geht noch zur Schule, biegt aber gerade in die Schlusskurve ihres ...
    ... Auslandsjahrs in Kalifornien ein. Wahrscheinlich ist das der Grund, warum wir die letzten „sturmfreien" Wochen gerade besonders intensiv genießen.
    
    Womit wir wieder beim Thema wären. In punkto Sex war uns das Glück nicht in die Wiege gelegt. Als wir uns kennenlernten, waren wir zwar füreinander jeweils nicht „die Ersten". Unsere Vorerfahrungen waren aber limitiert, quantitativ wie qualitativ. Umso intensiver erlebten wir die ersten gemeinsamen Wochen und Monate. Das Erkunden des fremden Köpers und der eigenen Lust war wie ein einziger riesiger Rausch -- intensiv, mitreißend und wunderschön. Nach etwa einem Jahr Gemeinsamkeit setzten bei mir jedoch erste Zweifel ein: Was wir taten, war zwar schön und befriedigend. Aber gemessen an der Bandbreite dessen, was Männer und Frauen sich an Wohltaten zufügen können, kratzten wir ziemlich an der Oberfläche. Wir, und das hieß in diesem Fall Carola, waren sehr fokussiert auf klassischen Sex in der Missionarsstellung. Dabei ging sie auch damals schon meistens ab wie eine Rakete. Meine Versuche, sie für Neues zu begeistern, blieben aber ohne Erfolg. Außer „Missionar" mochte sie „Reiten" noch ganz gern - aber das passierte selten und nur, wenn die Initiative von mir ausging. Mich in den Mund zu nehmen, empfand sie als ekelig. Auch sich von mir oral verwöhnen zu lassen, war nicht ihr Ding. Mich in sich zu spüren, sei viel schöner, sagte sie. Wenn sie überhaupt etwas sagte. Reden über Sex war schwierig. Reden beim Sex noch viel mehr. All das ...
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