1. Kiss the Cook Kapitel 01


    Datum: 08.01.2023, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: byAldebaranKastor

    ... Nacht war, konnten sie es noch eine ganze Weile draußen aushalten.
    
    Irgendwann hörte ich sie doch aufbrechen, und da es spät war, dachte ich mir, dass es ebenfalls eine gute Idee war, den Computer auszuschalten.
    
    Ich traf im Flur noch auf die leicht angeheiterte Truppe, die noch nicht voneinander lassen konnte. Man kannte das, es wurde tausend Mal gesagt, dass man gehen wollte, aber selbst wenn man an der Tür stand, konnten sie nicht den letzten Schritt tun, ohne noch einmal von vorne zu beginnen.
    
    Ich ging auf die Truppe zu und wollte an ihnen vorbei zur Treppe, die nach oben und somit zu meinem Schlafzimmer führte.
    
    Plötzlich hörte ich von Christina der Freundin meiner Tochter den Satz: „Kiss the Cook!", stürmte auf mich zu und drückte mir einen dicken Schmatz auf die Lippen.
    
    Ich blieb überrascht stehen und wurde noch mehr davon überrascht, als sich die Nächste aufmachte, diesem Beispiel zu folgen. Dazu hörte ich: „Danke Herr Hennig!", und schon hing ein erneutes Paar Lippen an den meinen. Diesem Beispiel folgten noch alle anderen, was ich auf den leicht angeheiterten Zustand zurückführte. Zum Schluss stand Bea vor mir, und als ihre weichen Lippen meine berührten, ließ sie auf einmal ihre Zungenspitze hervorschnellen und zog sie schnell von Links nach rechts zwischen meinen Lippen durch. Dies ging so schnell, dass es die anderen nicht mitbekamen.
    
    Dann entfernte sie sich sofort von mir und blickte mir mit ihren strahlenden Augen, tief in die meinen. Dies ...
    ... dauerte sichern nicht länger als zwei Sekunden, doch es traf mich trotzdem.
    
    Die anderen sahen meinen verwunderten Gesichtsausdruck und lachten über die Idee, „Kiss the cook!", wörtlich zu nehmen. Ich ging schmunzelnd an ihren vorbei nach oben. Eigentlich eine nette Sache, wann kam man in meinem Alter dazu, von so vielen jungen Frauen geküsst zu werden.
    
    Zufrieden mit mir und der Welt legte ich mich in mein Bett und wollte einschlafen, konnte es aber nicht, denn Bea ging mir nicht aus dem Sinn. Bei allen anderen war es ein Scherz gewesen, aber bei ihr? Was sie gemacht hatte, war anders. Hatte einen anderen Hintergrund. Aber egal, ich schob den Gedanken von mir weg, denn ich wollte endlich schlafen, was mir auch gelang.
    
    Morgens saß Christina mit leichten Kopfschmerzen mit am Tisch. „Na!", sagte ich, „etwas viel getrunken?"
    
    Sie nickte leicht mit ihrem Kopf und kaute lustlos an ihrem Toast herum, welches ich ihr gemacht hatte. So ist das halt, wenn man sich nicht zurückhalten kann. Dann bekommt man Kopfschmerzen.
    
    „Meine Freundinnen sind blöd. Weißt du was sie gesagt haben?"
    
    Ich schüttelte mit dem Kopf und sah sie erwartungsvoll an.
    
    „Sie haben gesagt, dass ich unheimlich Glück habe, einen Papa wie dich zu haben. Du würdest nett sein und auch noch gut aussehen."
    
    Ich sah Christina an und antwortet: „Und wo ist da bitteschön der blöde Teil. Ich kann da keinen entdecken. Ist sicher geschmeichelt aber auch einer wie ich, hört das gerne!"
    
    „Keine Ahnung, ich finde es ...
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