1. Kiss the Cook Kapitel 01


    Datum: 08.01.2023, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: byAldebaranKastor

    ... auch nicht. Aber es kam vor. Konnte aber leider nicht mehr geändert werden, doch man merkte es sich für das nächste Mal.
    
    Dann fiel mir eine E-Mail besonders auf und ich öffnete sie mit Neugierde. Hier hatte jemand geschrieben, der meine Romane alle gelesen hatte und sie im Stil miteinander verglich. Es waren sowohl positive als auch negativer Entwicklungsstufen meines Schreibstils aufgeführt und mit Zitaten untermauert. Eine beeindruckende Auflistung und dazu genaue Arbeit, die man nur erhielt, wenn man über lange Zeit meine Bücher aufmerksam las. Selbst mir als Autor waren bestimmte Stellen aus meinen Werken, nicht mehr präsent.
    
    Es war genau die Art von E-Mail, die ich liebte. Jemand der sich wirklich mit meinem Schreiben auseinandersetzte.
    
    Die Antwort auf diese E-Mail fiel entsprechend lang aus. Leider hatte der Verfasser der E-Mail weder seinen Namen noch irgendetwas anderes von sich selber preisgegeben, selbst die E-Mail-Adresse war neutral. Aber durch die praktische Antwortfunkion von E-Mails, war das kein Problem.
    
    Dann machte ich mich an die Arbeit. Ein Roman schrieb sich nicht von selbst. Oftmals harte Arbeit, besonders wenn einem nichts Gutes einfiel.
    
    So saß ich den Tag lang da und höre nur einmal meine Tochter durch das Haus poltern. Ich hatte ihr niemals beibringen können, dass man leise sein konnte und nicht jedem mitteilen musste, dass man da war. Doch dann höre ich dir Tür des Eingangs zu gehen und es herrschte die Ruhe, die ich brauchte. Dabei ...
    ... war das eigentlich falsch, denn, wenn ich an einem Roman arbeitete, hatte ich einen Kopfhörer auf. Hier spielte ich, während ich schrieb, Instrumentalmusik ab. Ohne ging nicht, nur wenn ich Korrektur las, dann nur ohne. Wenn das Manuskript an den Verlag ging, dann sollten so wenig Fehler wie möglich drin sein. War zwar egal, da es normalerweise vom Verlag erledigt wurde, aber ich war es mir selber schuldig. Ich mochte es nicht, ein Werk abzugeben, was voller Fehler war.
    
    So arbeitete ich weiter vor mich hin, und als ein Wechsel zweier Stücke kam, hörte ich unsere Türklingel läuten. Normalerweise hätte ich sie nicht gehört, wenn in diesem Moment die Musik gespielt hätte.
    
    Aber jetzt hatte ich es gehört und war ein wenig ärgerlich darüber, da ich in meinem Gedanken gestört wurde und das mochte ich nicht. Da die Konzentration jetzt weg war, konnte ich auch nachsehen, wer es war, denn wenn man es genau sah, musste ich eine Pause einlegen, was ich sonst zu oft vergaß. Das rächte sich schnell, denn ich bekam schnell Verspannungen im Nacken und das tat weh.
    
    Also ging ich zur Tür und öffnete sie. Davor stand Bea und sah mich an.„Christina ist nicht da!", sagte ich zu ihr und lächelte sie an. Zu meiner Überraschung antwortete Bea: „Weiß ich. Ich wollte auch nicht zu Christina, sondern zu ihnen!"
    
    Ich sah sie erstaunt an, aber sie erklärte mir es sofort.
    
    „Ich habe einen kleinen Roman geschrieben und ich wollte sie bitten, vielleicht darüber hinweg zu lesen. Es würde mich ...