1. Der Fernfahrer 02


    Datum: 26.01.2023, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: bysirarchibald

    Und oft kommt es mir dann auch, dann geht es mir fast von ganz allein ab, ohne daß ich mich selbst berühre. Aber ich habe fast immer einen Orgasmus, wenn ich nach einem Auftritt auf der Drehbühne in eine Einzelkabine bestellt und von heiseren, verzerrten, lüstern flüsternden Stimmen aufgefordert werde, es mir selbst zu machen, mich zu spreizen, mir die Finger in die Fotze oder in den Arsch zu schieben, sie, naß wie sie sind, abzulecken, meine Titten zu kneten oder obszöne Worte von mir zu geben und wenn ich diese Wünsche erfülle und tue, was die Männer von mir fordern indem ich mich geil vor ihren Augen auf dem Fußboden wälze und an mir herumspiele."
    
    Kerstin hatte sich während sie redete, zurückgelehnt und die Knie an ihren Leib gezogen. Sie zuerst geschlossen haltend glitten sie mit der Zeit immer weiter auseinander. So weit, daß ich zuletzt unter den straff gespannnten, engen Rock sehen konnte, der ein gutes Stück hochgerutscht war. Ich sah genau hinein, in die Spitze des V, das von ihren Oberschenkeln gebildet wurde, sah genau auf den dunklen Flecken, der sich im Stoff ihres weißen Höschens ausgebreitet hatte.
    
    "Du siehst mir unter den Rock, nicht wahr?" drang Kerstins rauhe Stimme an mein Ohr, "sag' mir, was du siehst..... sag' es mir."
    
    "Ich sehe dein weißes Höschen."
    
    "Und sonst nichts? Ist das alles? Was siehst du sonst noch? Sag' es mir. Siehst du genug.... alles? Soll ich irgendwas tun, damit du besser sehen kannst?"
    
    Ich wollte sie gerade bitten, ihre ...
    ... Beine noch weiter zu spreizen und ihren Rock noch höher zu ziehen, als ich von einem Moment auf den anderen Opfer einer -völlig irrealen- Vision wurde. Es war nicht Kerstin, die da vor mir saß, es war Anke, und ich sagte etwas, was bewies, daß ich in dem Moment jeden Bezug zur Wirklichkeit verloren hatte:
    
    "Nein, ich sage lieber nichts. Hinterher bist du wieder beleidigt und maulst mit mir. Ich weiß ja, das du sowas nicht magst und es als pervers bezeichnest, wenn ich mal etwas anderes tun will."
    
    "Moment mal," fuhr Kerstin resolut dazwischen, "mit wem sprichst du jetzt eigentlich? Du meinst doch wohl nicht mich? Wenn ich so spreche, wie eben, dann ist es Teil des Spiels, das wir spielen. Hast du so schlechte Erfahrungen mit Frauen gemacht, daß du dich schon nicht mehr traust, aus dir herauszugehen?"
    
    "Mit Frauen nicht, nur mit meiner eigenen und schlecht möchte ich die Erfahrungen auch nicht nennen. Es ist nur so, daß Anke, so heißt meine Frau, das alles nicht mag. Gut, sogenannten ehelichen Verkehr, den mag sie, aber alles andere...... ppphhhh...."
    
    Dann erzählte ich Kerstin, wie es in meiner Ehe so lief, erzählte ihr von den Tramperinnen, von meinem "Ausguck" und den Dingen, die ich gesehen hatte, den sexuellen Wünschen und Vorstellungen, die ich hatte und die Anke mir nicht gewähren wollte und schloß:
    
    "Anke braucht nicht zu arbeiten. Ich schaffe genug Kohle heran. Immer wieder träume ich davon, wie es wohl ist, wenn sie mich auf meinen Fahrten begleitet, sich ...
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