1. Eigentlich wollte sie nur . . .


    Datum: 18.04.2023, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: byarne54

    ... hauen, du grober Mensch?"
    
    "Weiß nicht, aber meine Mutter hat immer gesagt, was sich liebt das schlägt sich", brummelte er.
    
    "Neckt sich, das heißt neckt sich", empörte sich Marlies. "Kein Wunder, dass du so deine Probleme mit den Frauen hast."
    
    *
    
    Liebelei?
    
    Lachend rannte Marlies vor Robert davon, der so tat als ob er sie fangen wollte. Dabei sah er sie genau an.
    
    Meine Güte, was war diese Frau schön und begehrenswert. Dabei war sie sich dessen nicht einmal bewußt. Sie war nicht mehr so jung, wie er sie am Anfang geschätzt hatte, aber bei zwei erwachsenen Kindern war sie eher fast Fünfzig als Vierzig. Aber das merkte man ihr wahrlich nicht an. Sie hatte sich umgezogen und trug nun einen knielangen Faltenrock, der ihre schlanken, aber wohlgeformten Beine trefflich zur Geltung brachte. Und wie er sehen und erahnen konnte, verbarg sich darunter auch ein knackiger runder Popo. Ab und zu wehte es ihren Rock etwas nach oben und dann meinte er, ihr weißes Höschen kurz zu sehen. Die Beine waren so braun gefärbt wie ihre Arme und kleine helle Härchen ergaben einen wundervollen Kontrast.
    
    Heftig atmend drehte sich Marlies zu Robert um und wartete, bis er direkt vor ihr stand.
    
    "Du lieber Himmel", sagte er und schaute ihr dabei tief in die Augen, "du bist so schön, dass es eine Sünde wäre, dich nicht zu lieben."
    
    Er nahm Marlies erneut in seine Arme und sie standen eine ganze Zeitlang eng umschlungen da und genossen die Nähe der anderen. Er spürte ihren Busen an ...
    ... seinem Oberkörper und wie sie ihn sanft hin und her bewegte. Und wie sich unvermittelt ihre Brustwarzen versteiften und hart wurden.
    
    Marlies wurde plötzlich sehr verlegen und schob Robert ein Stück zurück.
    
    „Also langsam sollten wir die Kühe in den Stall treiben, sonst ist es dunkel und wir sehen nichts mehr, oder was meinst du Robert?"
    
    Weibliche Logik. Es war noch nicht einmal 19 Uhr, es war August und die Sonne stand noch hoch am Himmel. Es würde noch mindestens drei Stunden hell sein.
    
    Er sagte nichts, sondern grinste sie nur leicht an.
    
    „Du brauchst gar nicht so blöde zu lachen. Ich weiß, was du denkst, aber das ist mir halt peinlich!", fuhr sie ihn an, als sie ihr Temperament mitriss.
    
    „Hey, Marli, ich lache nicht über dich, wenn dann lache ich dich an. Ich lache, weil du wundervoll bist. Du hast Temperament, bist impulsiv und wunderschön. Ich lache, weil ich deine Gesellschaft genieße, weil du so unbeschwert und natürlich bist. Ich habe selten eine Frau getroffen, die so ist wie du."
    
    Robert machte eine kurze Pause, als müsste er über etwas nachdenken.
    
    „Nein, eigentlich habe ich noch nie eine solche Frau wie dich getroffen, Marli."
    
    Sie schaute ihn überrascht an, dann drehte sie sich um und ließ den Kopf sinken.
    
    „Ach Robert, was ist denn schon besonderes an mir. Ich bin nur eine einfache Bäuerin, die hier im Nirgendwo lebt und ihre Träume verloren hat."
    
    Ihre Schultern zuckten.
    
    Er trat hinter sie und legte seine Hände auf ihre Schultern.
    
    „Das ...
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