1. Eigentlich wollte sie nur . . .


    Datum: 18.04.2023, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: byarne54

    ... Engelchen auf seiner linken Schulter ihn schimpfte und sagte, dass er das doch gefälligst bleiben lassen sollte.
    
    Marlies drehte den Kopf hin und her und öffnete brummig ein Auge.
    
    „Lass das, Rob, du siehst doch, dass ich noch schlafe!"
    
    „Rob", das war ja was ganz Neues. Aber warum nicht, er sagte ja auch „Marli" zu ihr, da hatte sie das gleiche Recht. Solange kein „Rooooobäääad" daraus wurde, hatte er keine Einwände.
    
    „Guten Morgen, wunderschöne Frau in meinem Bett. Wie geht es dir? Hast du gut geschlafen?"
    
    „Erst seit ich zu dir her kuscheln konnte, vorher war es schrecklich. Bist du mir böse? Erst spiele ich die Moralische und dann so was."
    
    „Ich? Dir böse? Wie kommst du darauf? Mir ging es nicht anders. Obwohl ich gar nicht mitbekommen habe, wie du zu mir gekommen bist. Aber ab da habe ich hervorragend geschlafen. Wie sieht es aus? Wollen wir aufstehen? Es wird gleich hell und es gibt viel Arbeit."
    
    „Ja, für mich", maulte sie missgestimmt. „Du gehst ja zum Fotografieren und ich?"
    
    „Mach mal langsam, meine Hübsche. Ich helfe dir natürlich. Du musst mir nur sagen, was ich machen soll."
    
    Marlies drehte sich zu ihm und stützte sich auf seiner Brust auf.
    
    „Ist das dein Ernst?", fragte sie verblüfft.
    
    „Klar doch", erwiderte er, „und sag bitte nicht Ernst zu mir, ich heiße Robert oder Rob.
    
    „Blödmann!"
    
    „Oder so, ist mir auch Recht. Also, was gibt es heute zu tun?"
    
    „Ähem, Kühe melken und auf die Weide bringen. Die Milch aus der Kühlung in die ...
    ... Kannen füllen und an die Straße zum Abholen durch die Molkerei bringen. Nächstes Jahr bekomme ich einen neuen Kühltank mit einem Stutzen, wo man die Milch direkt abpumpen kann. Endlich hat dann die Schlepperei der schweren Milchkannen vor zur Straße ein Ende. Dann die andere Wiese mähen und dann noch zweimal wenden. Den Stall ausmisten und neues Stroh einlegen. Danach muss ich mich um meinen Gemüsegarten kümmern, das Essen machen und die Wohnung aufräumen."
    
    Sie blickte ihn herausfordernd an.
    
    „Und was machen wir am Nachmittag?", fragte er unbekümmert.
    
    Marlies wälzte sich auf ihn und starrte ihn durchdringend an. Dabei begann sie wie unbeabsichtigt mit ihrem Unterleib an ihm zu reiben.
    
    „Du unverschämter Frechdachs, komm du mir nur!"
    
    „Marli, wenn du so weiter rubbelst, dann passiert das schneller, als du denkst."
    
    „Oups!", war ihre Reaktion, aber sie bekam einen ganz eigenen Blick. „Du, Robby, darf ich mal was ausprobieren? Du darfst aber nichts machen, auch nicht wehren."
    
    Sie schaute ihn treuherzig an.
    
    „Bitte, bitte, bitte, Robby?!"
    
    Jetzt wurde „Robby" hellhörig und neugierig.
    
    „Klar darfst du und ich verspreche dir auch keine Gegenwehr."
    
    Er war gespannt auf das, was nun kommen würde.
    
    Marlies hob die Decke an, (Mist, er hatte ja noch eine Schlafanzughose an), legte sich auf ihn und zog die Decke wieder über sich. Dann begann sie sein Gesicht mit vielen kleinen Küssen zu bedecken. Als Robert mitspielen wollte, schüttelte sie den Kopf.
    
    „Nein, nur ...
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