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Die Mitte des Universums Ch. 045
Datum: 25.04.2023, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byBenGarland
... machen," gestand sie und errötete leicht. „Ein Café?" fragte ich, als ob ich schwer von Begriff oder einfach naiv war. Damit musste sie ja auch rechnen. „Na ja, die Pizza macht durstig, stimmt. Wenn Sie möchten, gehen wir noch kurz zu dem Tempel dort vorn und dann in ein Café um die Ecke." Das war eine gute Idee, aber wir mussten schon aufpassen, es mit der Stadtbegehung und dem Essen und Trinken nicht zu übertreiben. Das war wenig realistisch. In Südostasien war es üblich, dass sich junge Frauen im horizontalen Gewerbe oft noch einmal auf die Walz begaben, wenn es noch nicht Mitternacht war, um so viel Geld wie möglich zu verdienen. Ich wusste allerdings nicht, inwieweit Tina das für sich selber plante. Wir bogen in das Tempeltor ein und blieben stehen, um die farbenprächtigen Gebäude und Statuen zu bewundern. Tina sagte allerdings gleich, dass sie nicht viel über Religion wusste. Sie nahm sich trotzdem ein Räucherstäbchen aus der Packung neben der Kollekte und bat mich um mein Feuerzeug. Sie kniete sich vor den Altar, nahm das brennende Stäbchen zwischen ihre gefalteten Hände und begann betend, ihren Oberkörper langsam nach vorn zu bewegen. Dann schwang sie ihn mit geschlossenen Augen wieder nach hinten. Als sie wieder aufstand, klemmte der Rock zwischen ihren Beinen und gewährte mir den Blick auf die untere Hälfte ihrer Oberschenkel. Sie bemerkte das natürlich sofort, aber mit dem Ordnen ihres Kleides ließ sie sich einen Sekundenbruchteil mehr Zeit, als man ...
... erwarten würde. Dann steckte sie noch einen kleinen Geldschein in die Kollekte. Sie sah mich an und fragte mich, ob ich nicht auch kurz beten wollte. „Danke, aber ich bin kein Buddhist," sagte ich verlegen. „Das macht doch nichts. Sie beten für die Gesundheit ihrer Familie oder irgendwas. Machen sie einfach, was ich gemacht habe. Das haben sie doch gesehen, oder?" „Klar, natürlich. Sie sind so schön, dass ich meine Blicke nicht von Ihnen wenden kann." Mir war klar, dass derartige Komplimente nicht zum Alltag von Prostituierten gehören, aber es soll wohl auch schon vorgekommen sein. Und es entsprach ja auch der Wahrheit. So zündete auch ich noch ein Räucherstäbchen an, kniete mich ebenfalls vor den Altar und betete, wie wir es auch zu Hause machten. Meine Frau, die Buddhistin war, natürlich öfter als ich. Mein Schwager war Mönch, und wir fuhren oft zu seinem Tempel auf einer Insel im Fluss hier in unserer Stadt. Als ich fertig war, zog auch ich einen Schein aus meiner Hosentasche und steckte ihn in den Schlitz des gelben Kollektekastens. Tina sah mir zu und lächelte anerkennend. Wir sahen uns noch kurz um, nickten dem diensthabenden Mönch zu, legten noch einmal die Handflächen vor der Brust aneinander und verbeugten uns. Als wir wieder draußen waren, griff Tina kurz meine Hand und sagte: „Ich mag sie, Ben. Wenn sie möchten, können wir nach dem Café in ein Hotel gehen." Auch wenn dieser Satz von einer jungen Frau kam, die ich schon lange kannte und mit ...