Jana - "Mein verborgenes Selbst"
Datum: 13.04.2024,
Kategorien:
Schwule
Autor: JoNas
... dieser Nacht nur für ihn da war.
Als die Spannung im Raum immer größer wurde, verspürte ich plötzlich das dringende Bedürfnis, auf die Toilette zu gehen. "Entschuldige mich einen Moment", flüsterte ich und erhob mich von der Couch.
Ich schloss die Badezimmertür hinter mir und war sofort von einer erdrückenden Stille umgeben. Der Kontrast zwischen dem belebten Wohnzimmer und dieser Oase der Ruhe war fast surreal. Meine Gedanken rasten. Einerseits war da dieses berauschende Gefühl des Glücks, der Zufriedenheit, mich endlich so zu zeigen, wie ich es mir immer gewünscht hatte. Auf der anderen Seite nagte ein kleiner Gedanke an mir, der mir zuflüsterte: "Verschwinde!"
Ich holte tief Luft und trat vor den Spiegel. Das Spiegelbild, das mich anblickte, war das einer jungen und attraktiven Frau. Das Kleid betonte meine Figur perfekt, die schwarzen Haare der Perücke fielen mir weich über die Schultern und mein Make-up war trotz des intensiven Abends noch makellos. Ein Lächeln stahl sich auf meine Lippen, als ich realisierte, wie verführerisch ich aussah.
Diese Erkenntnis gab mir die Bestätigung, die ich brauchte. Ja, ich war vielleicht nervös und unsicher, was den weiteren Verlauf des Abends betraf. Aber in diesem Moment, in dieser Reflexion, sah ich alles, was ich sein wollte: verführerisch, sexy und frei. Es war klar, dass dieser Moment genau der richtige war. Ich atmete ein letztes Mal tief durch, richtete mein Kleid und das Make-up.
Mit neuem Mut und einem Hauch von ...
... Entschlossenheit kehrte ich ins Wohnzimmer zurück. Anstatt mich wieder neben ihn auf das Sofa zu setzen, platzierte ich mich elegant und mit Absicht direkt vor ihm auf dem flauschigen Teppich. Ich hob den Kopf und ließ meine vor Erwartung und sexueller Begierde funkelnden Augen zu ihm aufblicken. Dieser einfache Akt, diese unterwürfige Haltung war ein deutliches Zeichen meiner Bereitschaft, meiner Hingabe.
Meine Hände zitternd vor Erregung glitten langsam und zielstrebig über seine kräftigen Oberschenkel, die durch die Jeans betont wurden.
Ich spürte die Hitze und die Kraft unter den Fingerspitzen, ein Gefühl, das mich nur noch mehr in seinen Bann zog.
Stefan, der mein Verlangen erkannte und teilte, beugte sich vor und ergriff meine Handgelenke.
Mit einer überraschenden Sanftheit, die im Gegensatz zu seiner dominanten Art stand, zog er mich an sich. Unsere Gesichter waren nur wenige Zentimeter voneinander entfernt, und ich spürte seinen warmen, von der Zigarette leicht rauchigen Atem auf meinem Gesicht.
Dann, in einem Augenblick, der mir wie eine Ewigkeit vorkam, berührten sich unsere Lippen. Der Kuss war anfangs sanft, zögerlich, als würden wir beide die Intensität dieses Moments auskosten. Doch schon bald gewann er an Leidenschaft und Tiefe. Seine Hände wanderten zu meinem Hinterkopf, zogen mich näher zu sich, während meine Arme sich um seinen breiten Rücken legten. Es war der Kuss der Bestätigung, der Kuss des Verlangens, der Kuss der Zustimmung. Es war der ...