1. Die Spiele 03


    Datum: 29.04.2024, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byLydiaFable

    ... nicht mit Absicht oder sogar mit Freude gezeigt hat. Vielleicht war ich mir auch sicher aber mein Kopf und die darin enthaltenen, anerzogenen und gelebten Moralgesetze sagten etwas anderes.
    
    Dennoch ließ das Bild mich nicht los.
    
    Beim Gedanken an meine nächste Behauptung, und eher noch an die daraus entstehende Aufgabe, pumpte sich jetzt schon das Blut zwischen meine Lenden. Bis dahin musste ich abwarten. Vielleicht erriet ich ja ihre nächste Behauptung und es war einen Schritt früher so weit.
    
    Ob man es glaubt oder nicht, ich machte etwa zwei Monate später bei einem Preisausschreiben mit. Ich musste ein eher einfaches Kreuzworträtsel lösen und das Lösungswort, bestehend aus acht Buchstaben, an die Adresse der Zeitschrift schicken.
    
    Ja, ich gewann. Eine Woche Berlin für zwei Personen. Nur ein viereinhalb Sterne Hotel aber samt Rundfahrt durch die Stadt. Es war leider sehr kurzfristig. Die Reise musste innerhalb von zwei Monaten angetreten werden.
    
    Trotz einiger Schwierigkeiten mit ihrem Chef schaffte es Mama ihn zu überzeugen, dass sie frei bekam.
    
    Im Preis inbegriffen waren auch die Tickets für die Anreise mit dem Bus. Wir mussten lediglich an der Bushaltestelle warten.
    
    Ich hatte keine Erfahrung mit solchen Unternehmen und regte mich tierisch auf, dass er so pünktlich war, wie die Bahn zu manchen Zeiten. Es dauerte circa eine Stunde, bis unser Bus dann endlich vor uns hielt.
    
    Mama beruhigte mich und meinte es wäre nicht so schlimm. Es wäre ja nicht kalt ...
    ... oder regnerisch. Ja, das stimmte. Es machte auch nichts besser, wenn ich jetzt Ärger vom Zaun brach. Also verstauten wir unsere Taschen und suchten unsere Plätze auf.
    
    Gleich darauf begann die Fahrt. Ich war so müde, dass ich die meiste Zeit versuchte zu schlafen. Leider ist das sehr unbequem in so einem Bus. Man hat kaum Platz für die Füße und sitzt sehr beengt. Wenn der Vordermann die Lehne auch nur um einen Raster verstellt hat man sie schon fast im Gesicht. Zum Glück hielt er alle zwei Stunden. Ich ging dann immer raus und vertrat mir die Füße.
    
    Meine Mutter war da anscheinend härter im Nehmen als ich. Sie blieb während der ganzen Fahrt auf ihrem Sitz und schlief. Nur einmal rannte sie auf die Rasthoftoilette, als wir wiedereinmal anhielten.
    
    „Auf diese Busklos kriegen mich keine zehn Pferde.", sagte sie, als sie wieder neben mir saß. Sie schüttelte sich vor Ekel.
    
    Trotz aller Strapazen war es bald geschafft. Wir hielten an dem Busbahnhof und stiegen von dort in ein Taxi zum Hotel.
    
    Dort erwartete uns eine Überraschung. Leider hatte man bei der Reservierung einen Fehler gemacht. Anstatt der zwei Einzelzimmer wurde es ein Großes. Das Bett wäre zwei mal zwei Meter, und es täte ihnen Leid. Es gäbe noch ein Hotel, eher eine Jugendherberge, in der zwei einzelne Zimmer frei wären, aber das wollte man uns nicht antun.
    
    Mama und ich sahen uns an und erkannten keinerlei Probleme.
    
    Wir nahmen das Doppelzimmer.
    
    Unser Gepäck stand schon in der Mitte des Zimmers, als wir ...
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