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Die Spiele 03
Datum: 29.04.2024, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byLydiaFable
... ausgesucht. Sie trug rotes Kleid. Schon wieder. Aber es war anders als das Kleid in Dublin. Das hatte eine große Aussparung am Rücken und wurde von diesen drei kleinen Stricken zusammen gehalten. An dieser Stelle war jetzt ein Reißverschluss. Leider konnte ich mich nur erinnern, wie ihr Rücken damals ausgesehen hatte, anstatt ihn zu sehen. Berlin ist eine wilde Stadt. Unser Hotel lag in der Nähe des Ku'damms. Und dort schien auch niemals Ruhe einzukehren. Wir liefen einige Zeit herum und kamen schließlich an einer Tür vorbei, aus der Musik zu hören war. „Oh, das gefällt mir. Lass uns da rein gehen.", sagte meine Mutter plötzlich und zog mich einfach mit. Die Musik war gar nicht so abstoßend und so ließ ich mich leicht überreden. „Ich will aber nicht tanzen, Mama. Ich setze mich an die Bar und trink ein Bier oder was man hier so bekommt." Sie sah zwar etwas enttäuscht aus, lies sich aber die Laune nicht verderben. Wobei ich das gar nicht vor hatte. Ich war einfach immer noch etwas kaputt von der Busfahrt. Es ging zuerst eine Treppe hinunter. An deren Ende befand sich die Kasse. Etwas überrascht, weil ich nicht mit einer Disko gerechnet hatte, zahlte ich meinen Eintritt. Der Raum war mehr mit einer Halle zu vergleichen. Zwar nicht so hoch, aber sehr weitläufig. Das hintere Ende konnte ich auf den ersten Blick gar nicht sehen. Es lag auch daran, dass so einige Menschen überall herum wuselten. Meiner Schätzung nach gut 200 oder 300. Dennoch fand ...
... ich die Bar schon nach kurzem Suchen. Sofort wollte ich mich in deren Richtung begeben aber meine Mutter hielt mich fest. „Komm, eine Runde machen wir zusammen, dann kannst du dich an die Bar stellen." Ich sah sie mit zusammen gekniffenen Augen an. Also nicht so richtig kleine Augen aber dennoch wollte ich meinen Unmut ausdrücken. Ihre Augen waren dagegen so groß, wie die einer Katze die unbedingt etwas von dem Stück Fleisch wollte, das auf meinem Teller lag. Sinnbildlich gesprochen. Ein tiefer Atemzug bejahte ihre Forderung. Wir liefen Arm in Arm einmal um die Tanzfläche und die ganzen kleinen Stände, oder Minibars herum. An einer von ihnen gab es Cocktails und sogar dazu überredete mich die Frau, die mich vor zwei Jahrzehnten geboren hatte. Ich trank so einen kleinen, roten von dem ich den Namen nicht mehr weiß. Was ich aber erinnere ist, dass er mich mächtig durcheinander brachte. Fast, aber nur fast hätte ich angefangen zu tanzen. Und ich bin mir nicht sicher, ob meine Mutter wusste, was ich da trank und wusste wie es wirkte. Einen zweiten lehnte ich rigoros ab. Dem wäre noch ein dritter gefolgt und dann wäre Ende für mich gewesen. Nachdem sie sich noch einen Cocktail geholt hatte, gingen wir weiter. In einer Ecke standen Dartautomaten, was ich sehr komisch fand, weil dort ständig Leute vorbeiliefen, die zur Toilette wollten. Oder zu diesem Brötchenstand. Unmöglich dort einer ruhigen Partie nach zugehen. Ich dachte eben noch darüber nach, ob hier ...